19. Juli 2021
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19. Juli 2021

Der Kampf gegen vermeidbare Krankheiten in Zeiten von Corona / Südafrika: Unruhen am Mandela-Gedenktag / Mali: Guterres fordert mehr Truppen für UN-Mission

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1. Der Kampf gegen vermeidbare Krankheiten in Zeiten von Corona

In einem Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeine Zeitung thematisieren UNAIDS-Chefin Winnie Byanyima und der Virologe Hendrik Streeck die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Bekämpfung von HIV/Aids. Bisher habe das HI-Virus ca. 36 Millionen Menschen das Leben gekostet. Trotz guter Erforschung des Virus gestalte sich die Suche nach einem Impfstoff noch immer schwierig. Im Jahr 2020 haben 37,7 Millionen Menschen mit HIV leben müssen. 10,2 Millionen von ihnen haben keine lebensrettende Behandlung bekommen. Die Corona-Pandemie habe sich negativ auf die HIV-Pandemie ausgewirkt, gleichzeitig aber auch gezeigt, was mit politischem Willen im Kampf gegen HIV möglich ist. Die HIV-Forschung müsse durch Investitionen in den Bereichen Behandlung, Prävention, Pflege und vor allem Impfstoffe als globale öffentliche Güter beschleunigt werden, fordern die beiden Autor*innen. Kaja Klapsa berichtet in der Welt über die Auswirkungen der Pandemie auf weltweite Impfkampagnen. Im vergangenen Jahr haben 23 Millionen Kinder weltweit routinemäßige Impfungen verpasst. Durch den Wegfall des Impfschutzes für vermeidbare Krankheiten wie Keuchhusten, Masern oder Tetanus drohe ein Anstieg der Infektionszahlen und damit auch der Todesfälle. Die Entwicklungsorganisation ONE plädiert angesichts der Zahlen für eine „grundlegende Reform“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese benötige mehr finanzielle Mittel und “Handlungsspielraum”, damit sie ihrem Auftrag gerecht werde, so Karoline Lerche, Interims-Direktorin von ONE Deutschland. Teil der Reformen müsse eine Erhöhung der Pflichtbeiträge der WHO-Mitgliedsstaaten sein, die seit 1990 nicht verändert wurden.

 

2. Südafrika: Unruhen am Mandela-Gedenktag

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Stern.de, die Neue Zürcher Zeitung und rtl.de thematisieren den gestrigen Mandela-Gedächtnis-Tag, der in Südafrika von Gewalt überschattet wurde. Der Tag erinnere an den Geburtstag Nelson Mandelas, dem ersten schwarzen Präsidenten der Kap-Republik, sowie an sein Versöhnungswerk nach Abschaffung der rassistischen Apartheid in Südafrika. Dieses Jahr sei das Motto des Gedenktages ”Gesetz, Rechtsstaatlichkeit und Essen für alle”. Er solle zudem an die Verabschiedung der Landesverfassung vor 25 Jahren erinnern, die als eine der fortschrittlichsten der Welt gelte. Trotzdem herrschen in dem Land noch immer eine extreme Ungleichheit und weit verbreitete Armut. Dies sei wie “eine tickende Zeitbombe”, so Sello Hatang von der Mandela-Stiftung. Diejenigen, die die Werte Mandelas missachten und mit Füßen treten, müssen zur Verantwortung gezogen werden. Nach einer Woche der Gewalt mit mehr als 200 Toten in Teilen Südafrikas habe sich die Sicherheitslage nach der Mobilisierung von 25.000 Soldaten stabilisiert. Zahlreiche Freiwillige haben in den betroffenen Provinzen mit Aufräumarbeiten begonnen.

 

3. Mali: Guterres fordert mehr Truppen für UN-Mission

Die Süddeutsche Zeitung, Zeit Online und der Deutschlandfunk berichten über einen internen Brief des UN-Generalsekretärs António Guterres an den UN-Sicherheitsrat. Nach einem Anschlag mit zwölf verletzten Bundeswehrsoldat*innen in Mali wolle er die Minusma-Mission in dem westafrikanischen Land ausweiten und bitte um eine deutliche Aufstockung der Truppen. Konkret fordere er weitere 2069 Uniformierte – darunter 1730 Militärkräfte und mehr als 300 Angehörige von Polizeieinheiten. Laut Guterres werden die Herausforderungen vor Ort immer komplexer und die terroristische Bedrohung nehme zu. Lücken gebe es vor allem bei der Unterstützung aus der Luft und im medizinischen Bereich. Ein Selbstmordattentäter, vermutlich ein Anhänger der islamistischen Terrorgruppe JNIM, hatte vor gut drei Wochen nordöstlich der Stadt Gao eine Patrouille mit einer Autobombe angegriffen.

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