19. Januar 2021
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19. Januar 2021

WHO kritisiert ungerechte Impfstoffverteilung / Zentralafrikanische Republik: Wahlsieg von Präsident Touadéra bestätigt / Kämpfe im Sudan: UN-Generalsekretär "zutiefst besorgt"

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1. WHO kritisiert ungerechte Impfstoffverteilung

Wie mehrere Medien, darunter die Süddeutsche Zeitung und der Bayerische Rundfunk, berichten, kritisiert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Verteilung des Corona-Impfstoffes erneut als ungerecht. Bisher seien Impfungen in einem einzigen von Armut betroffenen Land gestartet. In Guinea seien erst 25 Impfdosen verabreicht worden. In mindestens 49 reicheren Ländern hingegen schon mehr als 39 Millionen Impfdosen. Es sei nicht zu rechtfertigen, wenn junge, gesunde Erwachsene in reichen Ländern vor Mitarbeitenden des Gesundheitswesens sowie älteren Menschen in von Armut betroffenen Ländern eine Impfung erhielten. „Dieser ‘me-first-Ansatz’ gefährdet nicht nur die Ärmsten und Schwächsten der Welt, sondern ist auch selbstzerstörerisch“, sagte der WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. Letztlich werde das die Pandemie nur verlängern. Auch Pharmafirmen stehen in der Kritik der WHO. Sie suchten vor allem in reicheren Ländern eine Zulassung für ihre Wirkstoffe, weil dort die Gewinnaussichten besser seien als in Staaten, die von Armut betroffen sind. Dabei gebe es genug Vakzine für alle Menschen auf der Welt, so der WHO-Chef. Über das Impfstoffprogramm “Covax” der WHO seien bereits zwei Milliarden Impfdosen bestellt worden. Die WHO plane mit den Lieferungen der Vakzine im Februar zu beginnen.

2. Zentralafrikanische Republik: Wahlsieg von Präsident Touadéra bestätigt

Stern.de, das Redaktionsnetzwerk Deutschland sowie das Hamburger Abendblatt melden, dass das Verfassungsgericht der Zentralafrikanischen Republik den Wahlsieg von Amtsinhaber Faustin-Archange Touadéra bestätigt hat. Der Staatschef sei mit 53,16 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden. Die vorläufigen Ergebnisse wurden bereits Anfang Januar verkündet. Das Land sei durch die Wahlen in weitere Unruhen durch eine von Rebellen unterstützte Allianz geraten. Ex-Präsident François Bozizé unterstütze nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) im Land die Rebellen-Allianz. Infolge der Kämpfe zwischen den Rebellen und Sicherheitskräften seien laut dem Geflüchtetenhilfswerk (UNHCR) mehr als 60.000 Menschen bislang in Nachbarländer geflohen. Tausende seien innerhalb des Landes auf der Flucht. Am Montag gab UN-Sprecher Stéphane Dujarric in New York den Tod zweier UN-Soldaten der Mission in der Zentralafrikanischen Republik bekannt.

3. Kämpfe im Sudan: UN-Generalsekretär “zutiefst besorgt”

Bei Kämpfen in Darfur im Westen des Sudans sind nach Angaben eines Ärzteverbands 83 Menschen getötet worden, wie die Süddeutsche Zeitung und die Salzburger Nachrichten mitteilen. Zudem seien 160 Menschen verletzt worden. Zu der Gewalt sei es am Wochenende in einem Vertriebenenlager in Al-Dschunaina, der Hauptstadt des Bundesstaates West-Darfur, gekommen. Zuvor habe ein Mitglied des Volkes der Masalit ein Mitglied einer arabischen Bevölkerungsgruppe getötet, so ein Anwaltsverband in Darfur. Die Region Darfur sei seit Jahren unruhig. Dort brachen 2003 Kämpfe zwischen Bevölkerungsgruppen, die mehr politische Mitbestimmung forderten, und der Regierung des damaligen Präsidenten Omar al-Baschir aus. UN-Generalsekretär António Guterres habe sich nach den Kämpfen in Darfur im Westen des Sudans “zutiefst besorgt” gezeigt. Guterres rief die sudanesischen Behörden dazu auf, die Lage zu deeskalieren, die Kämpfe zu beenden und die Zivilbevölkerung zu schützen.

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