19. August 2021
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19. August 2021

Anschlag im Sahel verdeutlicht schlechte Sicherheitslage / Lazarus Chakwera übernimmt Vorsitz der SADC / Uganda nimmt afghanische Geflüchtete auf

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1. Anschlag im Sahel verdeutlicht schlechte Sicherheitslage

Bei einem Angriff mutmaßlich islamistischer Extremisten auf einen Militärkonvoi sind in Burkina Faso rund 50 Menschen ums Leben gekommen. Das berichten Tagesschau.de, Zeit Online und Deutsche Welle. Das schlecht ausgerüstete und schlecht ausgebildete Militär in Burkina Faso habe Mühe, der Gewalt Einhalt zu gebieten, und die sich verschlechternde Sicherheitslage habe zu Unruhen geführt. Mittlerweile seien nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als 1,2 Millionen Menschen im eigenen Land auf der Flucht. In der gesamten Sahelzone seien bewaffnete Gruppen aktiv, von denen einige in Verbindung mit der Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS) oder Al-Kaida stehen. Die Bundeswehr, die deswegen seit Jahren in Mali im Einsatz ist, habe in ihren Einsätzen Parallelen zu denen in Afghanistan, berichten Tagesschau.de und Deutschlandfunk. Thomas Schiller, Leiter der Konrad-Adenauer Stiftung im Sahel sehe das “Problem in malischen Eliten, Militärs und Zivilisten, die keine Verantwortung übernehmen und so einen Staat bilden, “der komplett dysfunktional” sei. Trotz der Allmacht des Militärs und der Präsenz ausländischer Truppen in Mali verschlechtere sich die Sicherheitslage weiter.

2. Lazarus Chakwera übernimmt Vorsitz der SADC

Malawis Präsident Lazarus Chakwera übernimmt den rotierenden Vorsitz der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC). Das thematisiert die Tageszeitung. Die SADC-Region, die von Südafrika bis zur Demokratischen Republik Kongo reicht, sei der am schwersten von der Pandemie betroffene Teil Afrikas. Die Führer der Welt würden Afrikaner als Bürger zweiter Klasse behandeln, sagte Chakwera in seiner Antrittsrede. Die Ungleichheiten in der Verteilung und Produktion von Covid-19-Impfstoffen seien “symptomatisch für einen alten geopolitischen Rahmen, der nicht mehr funktioniert, nicht mehr haltbar ist, nicht mehr akzeptabel ist.“ Afrika müsse stärker an Entscheidungen der Vereinten Nationen über Frieden und Sicherheit in der Welt beteiligt werden. Daher fordere er für afrikanische Länder mindestens einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat.

3. Uganda nimmt afghanische Geflüchtete auf

Simone Schlindwein thematisiert in der Tageszeitung einen Deal mit den USA, nachdem Uganda afghanische Geflüchtete aufnehmen wird. 2.000 Menschen sollen für drei Monate Zuflucht finden, bevor sie die US-Regierung anderweitig unterbringen will. Uganda beherberge in Afrika mit rund 1,5 Millionen die meisten Geflüchteten. Die meisten sind Kongoles*innen und Südsudanes*innen aus den Kriegsgebieten der Nachbarländer. Das Land habe eine der liberalsten Flüchtlingspolitiken weltweit. Die Mittel für die Erstversorgung der Flüchtlinge stammen jedoch von Gebern der internationalen Gemeinschaft. Die US-Administration unterhalte seit Jahrzehnten enge Beziehungen zu Ugandas Regierung, vor allem militärisch. Ugandische Sicherheitskräfte seien im Auftrag privater Sicherheitsfirmen seit über zehn Jahren in Afghanistan stationiert. Im Gegenzug zur Aufnahme der Flüchtlinge solle die US-Regierung bei der Evakuierung ugandischer Sicherheitskräfte helfen.

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