18. September 2020
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18. September 2020

Überflutung im Sudan / Aufwind in Südafrika? / Nigeria: Kastration für Vergewaltiger*innen

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1.Überflutung im Sudan

Wie Jaqueline Vieth bei ZDF heute berichtet, ist der Nil erneut über die Ufer getreten und soll 17 von 18 Bundesländern überschwemmt haben. Expert*innnen machen den Klimawandel verantwortlich für häufiger und sträker auftretende Wetterextreme. Laut den Vereinten Nationen bedrohe die Flut 65.000 Menschen. Die sudanesische Regierung habe den Notstand ausgerufen. Auf Grund der Überschwemmungen seien Nahrungsmittelzufuhren in manchen Regionen eingeschränkt oder sogar gänzlich eingestellt. Dies könne bald auch auf die Trinkwasserversorgung zutreffen. Da auch die Häuser weggespült wurden, fehle den Menschen vor Ort jegliche Lebensgrundlage. Zusätzlich haben die Fluten zu einer vermehrten Ausbreitung von Krankheiten wie Malaria, Typhus und Corona geführt. Das Land kämpfe ohnedies bereits mit Korruption und Misswirtschaft sowie der vergangenen Heuschreckenplage und der politischen Unruhe nach dem Sturz des Diktators Omar al-Bashir.

 

2.Aufwind in Südafrika?

Laut Lutz van Dijk in der Tageszeitung (TAZ) geht es in Südafrika, dem am stärksten von Corona betroffenen Land Afrikas, langsam aufwärts. Die Todes- und Infektionszahlen Zahlen seien zurückgeganen, was laut Expert*innen auch an der vergleichsweise jungen Bevölkerung liegen könne. Ein weiterer Faktor könne die potenziell höhere Resistenz ärmerer Menschen gegen Infektionskrankeheiten sein, da diese oft schon als Kinder mit schlechten Hygienebedingungen konfrontiert seien. Die Wirtschaftsleistung Südafrikas sei im Zuge der Corona-Pandemie um 50 Prozent zurückgegangen. 65 Prozent der Bevölkerung leben deshalb momentan unter der Armutgrenze. Südafrika werde versuchen, ein neues normales Leben mit Covid-19 zu erlernen und die Wirtschaft wieder aufzubauen, so Präsident Cyril Ramaphosa.

 

3.Nigeria: Kastration für Vergewaltiger*innen

Wie RTL und news.de berichten, wurde in dem Bundesstaat Kaduna in Nigeria ein Gesetz verabschiedet, das die Kastration als Strafe für Vergewaltiger*innen erlauben soll. Dies gelte auch für weibliche Täterinnen. Bei diesen sollen im Falle einer Verurteilung die Eileiter entfernt werden. Bei Opfern unter 14 Jahren drohe jetzt sogar die Todesstrafe. Bürger*innen Kadunas hätten von der Politik härtere Strafen für Vergewalter*innen gefordert – und dieses Ziel nun auch erreicht. Auf Twitter polarisiere die neue Gesetzgebung die Debatte unter den Nigerianer*innen. In dem westafrikanischen Land erlebe jedes vierte Mädchen und jeder zehnte Junge vor dem 18. Lebensjahr sexuelle Gewalt, so ein Report des UN-Kinderhilfwerks UNICEF aus dem Jahr 2015.

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