18. Juni 2021
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18. Juni 2021

Weltweit 82 Millionen Menschen auf der Flucht / Müller schließt Afrika-Reise ab / Kleinbäuerliche Landwirtschaft als Perspektive

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1. Weltweit 82 Millionen Menschen auf der Flucht

Die Zahl der weltweit flüchtenden Menschen hat mit 82 Millionen einen neuen Höchststand erreicht. Das geht aus einem Bericht des UN-Geflüchtetenhilfswerks UNHCR hervor, berichten der Spiegel, die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Zeit Online und der Deutschlandfunk. Rund die Hälfte der Flüchtenden leben als Binnenvertriebene im eigenen Land. Drei Viertel der Menschen, die ins Ausland fliehen, suchen in der Nähe ihrer Heimat Schutz. Nach Europa kommen weniger als zehn Prozent. Vertreibung sei kein kurzfristiges und vorübergehendes Phänomen mehr, so UN-Geflüchtetenkommissar Filippo Grandi und fordert ein entschlossenes Bestreben “Konflikte, die jahrelang andauern, zu lösen”.

2. Müller schließt Afrika-Reise ab

Zum Abschluss seiner Westafrika-Reise hat Entwicklungsminister Gerd Müller dem Institut Pasteur im Senegal 20 Millionen Euro zur Produktion von Corona-Impfstoffen zugesagt. Das thematisieren Handelsblatt, Tagesschau.de und Deutsche Welle. Das Geld solle bis April 2022 zur Verfügung gestellt werden. So könne man bereits Ende des Jahres selbst Impfstoffe produzieren, so Africa CDC, die Gesundheitsorganisation der Afrikanischen Union (AU). Bislang sei laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erst ein Prozent der afrikanischen Bevölkerung von rund 1,3 Milliarden Menschen vollständig gegen Covid-19 geimpft worden.

3. Kleinbäuerliche Landwirtschaft als Perspektive

In Afrika führt großflächige Landwirtschaft nicht zu höheren Erträgen. Dagegen haben kleinbäuerliche Betriebe viel mehr Potential, die einzelnen Länder insgesamt voranzubringen. Das geht aus einer Studie des katholischen Hilfswerks Misereor hervor, die Tobias Schwab in der Frankfurter Rundschau thematisiert. Bislang werden Lebensmittel nur auf elf Prozent der Fläche von verkauften Feldern produziert. Gründe dafür könnten Spekulation mit Boden und Wasser sein – aber auch mangelnde Information über das Ertragspotenzial der Flächen oder Probleme beim Import von Produktionsmitteln. So verlieren Kleinlandwirt*innen ihre Äcker. Dabei gebe es in dieser traditionellen Form der Landwirtschaft quasi keine Arbeitslosigkeit, einen höheren Ertrag pro Hektar, eine besserere Lebensmittelversorgung in der Region und eine Perspektive für junge Menschen. Wer sein Land an die großflächige Landwirtschaft verliert, verliere damit auch die Existenzgrundlage, so Markus Wolter von Misereor. Die Flucht führe oft in Städte, wo Armut warte.

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