18. Juni 2018
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18. Juni 2018

Mehr EU-Mittel für Afrika gefordert  / Weniger UN-Blauhelme / Nigeria: Anschläge nach Ramadan

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1. Mehr EU-Mittel für Afrika gefordert
Anlässlich des morgen stattfindenden deutsch-französischen Ministerrats veröffentlichte die Frankfurter Rundschau heute einen Gastbeitrag von Stephan Exo-Kreischer und Friederike Röder, Deutschland-Direktor und Frankreich-Direktorin der Entwicklungsorganisation ONE. Darin fordern sie die EU zu einer echten Partnerschaft mit Afrika auf. Die Bevölkerung auf dem Nachbarkontinent werde sich bis 2050 auf 2,5 Milliarden Menschen verdoppeln. Mit den richtigen Investitionen in Bildung, Beschäftigung und politische Beteiligung für die junge afrikanische Generation könne dies zu einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum in Afrika führen, wovon Europa gleichermaßen profitieren würde, so die Autor*innen. Dazu seien im kommenden EU-Siebenjahreshaushalt zusätzliche 40 Milliarden Euro an Entwicklungshilfe nötig – verglichen mit dem aktuellen Budgetrahmen. Zudem sprachen sich Exo-Kreischer und Röder für die Einführung einer EU-Finanztransaktionssteuer aus. Diese solle zum einen die Haushaltslücke kompensieren, die durch den anstehenden Brexit zu erwarten sei, und zum anderen zu 100 Prozent für Entwicklung aufgewendet werden. Der deutsch-französische Ministerrat müsse ein entsprechendes Signal an die gesamte EU senden. Auch Entwicklungsminister Gerd Müller sprach sich in der Bild am Sonntag für eine deutliche Erhöhung der EU-Hilfen für Afrika aus.

2. Weniger UN-Blauhelme
Wie die Frankfurter Rundschau meldet, sinkt die Zahl der Friedenseinsätze der UN-Blauhelmmission deutlich. Grund sei in erster Linie die Beitragskürzung der US-Regierung um 40 Prozent. Ihr Anteil am Gesamtbudget habe rund ein Drittel betragen. Insofern schlage diese Maßnahme besonders stark zu besuche. Insbesondere in Afrika sei die Zahl der eingesetzten UN-Soldat*innen reduziert worden. Dabei sei dort der Bedarf eher gestiegen, so Jaïr van der Lijn, Peacekeeping-Experte bei dem Friedensforschungsinstitut Sipri. Insgesamt 25 UN-Missionen finden derzeit auf dem Kontinent statt. UN-Botschafterin Nikki Haley habe sich schon länger für eine Überprüfung aller UN-Blauhelmmissionen ausgesprochen.

3. Nigeria: Anschläge nach Ramadan
Mehrere Medien, darunter ZDFheute, FAZ.net, Zeit Online und stern.de, berichten von einer Reihe von Selbstmordanschlägen im Nordosten Nigerias zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan. Dabei seien mindestens 31 Menschen ums Leben gekommen. In der Region kämpfe die Extremistenorganisation Boko Haram seit Jahren „gewaltsam für die Errichtung eines Gottesstaats“. Bisher seien diesem Konflikt über 20.000 Menschen zum Opfer gefallen.

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