18. August 2021
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18. August 2021

Ausländische Militärhilfe für Sahelstaaten / Schnelles Internet in Afrika / Fortschritte in der Malaria-Forschung

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1. Ausländische Militärhilfe für Sahelstaaten

Dominic Johnson berichtet in der Tageszeitung über die Gründung der ersten Spezialkräfteeinheit der malischen Gendarmerie am Montag. Die Aufbauhilfe solle der neuen Eliteeinheit GSIGN nicht nur materiell nützen, sondern auch politische Unterstützung symbolisieren, so Dennis Hankins, US-Botschafter in Mali. Spezialkräfte stehen im Mittelpunkt der internationalen Militärstrategie gegen islamistische Terrorgruppen in Mali, Niger und Burkina Faso. Den regulären Armeen dieser Länder bringen die ausländischen Partner weniger Vertrauen entgegen. Der plötzliche Zusammenbruch der US-gestützten Regierung Afghanistans habe deswegen auch in Mali Debatten ausgelöst. Eine große Abhängigkeit von ausländischer Militärhilfe werde skeptisch gesehen. Da Frankreich seine Sahel-Antiterroroperation „Barkhane“ reduzieren wolle und noch dieses Jahr wichtige Basen in Mali schließe, sei mehr militärische Eigenständigkeit für Mali zentral. Genauso wichtig sei bessere Zusammenarbeit zwischen Mali, Niger und Burkina Faso. Das Dreiländereck zwischen ihnen sei eine Hochburg der islamistischen Untergrundkämpfer*innen.

 

2. Schnelles Internet in Afrika

Facebook arbeitet zusammen mit zwei der weltgrößten Telekommunikationsanbieter an einem großen Unterwasserkabel, das Afrika mit schnellerem Internet versorgen soll. Darüber berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. An das „2Africa“ genannte Kabelsystem sollen nun auch die beiden Inselstaaten Seychellen und Komoren, die kanarischen Inseln, Angola sowie Nigeria angeschlossen werden. Damit verfüge das Kabel über 35 Verbindungen in 26 Ländern. Facebook und Google stehen hinter etwa 80 Prozent der jüngsten Investitionen in transatlantische Unterwasserkabel. Das „2Africa“-Projekt sei Teil von Facebooks Plan, das Rennen um zuverlässigeres und schnelleres Internet in Afrika anzuführen. Während Desktop-Computer und Notebooks dort in vielen Ländern als Mangelware gelten, seien Smartphones unter den 1,2 Milliarden Einwohner*innen sehr verbreitet. Deshalb werden zum Beispiel viele Finanztransaktionen über das Handy abgewickelt, wodurch die entsprechende Branche in Afrika teils weiter entwickelt sei als in Europa.

 

3. Fortschritte in der Malaria-Forschung

Pamela Dörhöfer berichtet in der Frankfurter Rundschau über die Forschung an Malaria-Impfstoffen. Trotz jahrelanger Anstrengungen sei es Forscher*innen bisher nicht gelungen, ein effektives Vakzin gegen Malaria zu entwickeln. Einer der Gründe dafür sei, dass die Erreger im Körper mehrere Lebensstadien durchlaufen und ein komplexes Infektionsgeschehen bewirken, das den Zugriff des Immunsystems erschwere. Aktuell arbeiten mehrere Firmen an Malaria-Vakzinen; sie verwenden dabei unterschiedliche Technologien. Auch BioNTech arbeite an einem Malaria-Impfstoff und nutze dabei wie bei seinem Covid-Vakzin die mRNA-Technologie. Das Pharmaunternehmen wolle in verschiedenen Ländern gleich mehrere Impfstoffkandidaten testen. Der vielversprechendste solle dann ab Ende 2022 in klinischen Studien erprobt werden. Neben BioNTech entwickele auch ein US-amerikanisches Forschungsteam des Walter Reed Army Institute of Research, des Naval Medical Research Center und der Universität Pennsylvania ein mRNA-basiertes Malaria-Vakzin. Vor allem in Afrika zähle Malaria zu den schlimmsten gesundheitlichen Bedrohungen, Hauptleidtragende seien vor allem Kinder. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte für 2019 weltweit 229 Millionen Krankheitsfälle gemeldet, 409.000 Menschen starben an Malaria.

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