17. Mai 2021
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17. Mai 2021

Wahlen in Äthiopien erneut verschoben / Anerkennung des Völkermords in Namibia / Nahrungsmittel kosten 30 Prozent mehr

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1. Wahlen in Äthiopien erneut verschoben

Wie der Deutschlandfunk, die Deutsche Welle und die Junge Welt melden, verschiebt Äthiopien erneut die für Juni geplante Parlamentswahl auf unbestimmte Zeit. Die Wahl war zuletzt wegen der Corona-Pandemie verschoben worden. Jetzt gibt die nationale Wahlkommission an, dass die Vorbereitungen für die Wahl nicht weit genug vorangeschritten seien. Die Wahlen gelten als wichtiger Test für Ministerpräsident Abiy Ahmed. Er kam infolge des Rücktritts seines Vorgängers an die Macht – ist also noch nie vom Volk gewählt worden. Darüber hinaus schreibt Johannes Dieterich im Tagesspiegel, dass sich die eritreischen Truppen noch nicht aus der äthiopischen Provinz Tigray zurückgezogen haben. Diese werden für einen Großteil der Menschenrechtsverbrechen in der Region verantwortlich gemacht. 

2. Anerkennung des Völkermords in Namibia

Die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Tageszeitung (taz) und N-tv.de berichten, dass sich Deutschland und Namibia nach jahrelangen Verhandlungen auf ein Abkommen zur Wiedergutmachung deutscher Kolonialverbrechen geeinigt haben. Das Deutsche Reich war von 1884 bis 1915 Kolonialmacht im heutigen Namibia und schlug die Aufstände von zwei Volksgruppen brutal nieder. Dabei seien etwa 65.000 der 80.000 Herero und mindestens 10.000 der 20.000 Nama getötet worden. Vertreter*innen der beiden Volksgruppen verlangen die offizielle Entschuldigung für zur Kolonialzeit begangene Verbrechen sowie eine finanzielle Wiedergutmachung. Die Bundesregierung sei nach Informationen des Deutschlandfunks nun bereit, die Tötung Zehntausender Menschen in der Ex-Kolonie als Völkermord anzuerkennen.

3. Nahrungsmittel kosten 30 Prozent mehr

Mehrere Medien, darunter Spiegel, Focus, die Westdeutsche Zeitung, RP Online, RTL.de, die WirtschaftsWoche und Business Insider berichten, dass laut Welternährungsorganisation (FAO) Nahrungsmittel im Schnitt rund 30 Prozent mehr als im Vorjahr kosten. Die FAO beobachtet seit geraumer Zeit steigende Preise bei praktisch allen Agrarrohstoffen. Expert*innen reden von „teilweise historischen Preisausschlägen“ bei Getreide, Mais und Ölsaaten wie Raps. Besonders ausgeprägt sei der Trend bei Ölsaaten, wo das Preisniveau gegenüber April 2020 inzwischen doppelte Höhe erreicht habe. Befeuert werde diese Entwicklung aus Sicht der FAO von der Nachfrage der Hersteller von Biokraftstoffen. Außerdem seien die Ursachen auch pandemiebedingt.

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