17. Juni 2021
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17. Juni 2021

Mehr Unruhen in Zeiten der Pandemie / Brüssel will Anti-Terror-Einsatz in Mosambik / Die “tödliche dritte Welle” in Afrika

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1. Mehr Unruhen in Zeiten der Pandemie

Zeit Online, Spiegel, ZDF.de, das Handelsblatt und Yahoo Nachrichten berichten, dass die Welt in Zeiten der Pandemie konfliktreicher geworden ist. Das sei das zentrale Ergebnis des jährlichen Global Peace Index, den das Institute for Economics and Peace in London für 2020 veröffentlichte. Damit habe sich die Friedenssituation im Schnitt zum neunten Mal in 13 Jahren verschlechtert. Obwohl das Niveau von Konflikten und Terrorismus im Jahr 2020 insgesamt gesunken sei, haben politische Instabilität und gewalttätige Demonstrationen zugenommen, so Steve Killelea, Gründer des Instituts. Das führe er auf die Corona-Pandemie zurück. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie würden weitere Unsicherheiten schaffen, so Killelea. 

2. Brüssel will Anti-Terror-Einsatz in Mosambik

Laut einem Medienbericht der Welt, der auch von Der Standard, der Presse Augsburg und der Oldenburger Onlinezeitung aufgegriffen wird, will die EU als Reaktion auf den wachsenden Einfluss von islamistischen Terroristen im Norden Mosambiks einen Militäreinsatz starten. Die EU-Außenminister würden einen entsprechenden Beschluss bei ihrem Treffen am 12. Juli in Brüssel fassen, laut Welt unter Berufung auf EU-Diplomaten. Konkret solle vor Ort eine “schnelle Eingreiftruppe”, Eliteeinheiten mosambikanischer Soldat*innen, ausgebildet werden. Ein Kampfeinsatz der EU-Soldat*innen sei nicht vorgesehen. Der Einsatz werde zunächst auf zwei Jahre befristet, das Kommando solle Portugal übernehmen. 

3. Die “tödliche dritte Welle” in Afrika

Martina Schwikowski thematisiert in der Deutschen Welle, dass die dritte Corona-Welle in vielen afrikanischen Ländern angekommen sei. Während die Infektionszahlen in vielen Ländern steigen, fehle es an Geld und Impfstoffen. Auf seiner Westafrika-Reise will Entwicklungsminister Müller die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie vor Ort, aber auch die Möglichkeiten zur eigenen Impfstoffherstellung in Westafrika diskutieren. Auf seiner ersten Station in Togo sprach er mit Pharmaproduzenten und besichtigte Produktionsanlagen. Zeit Online und Spiegel thematisieren, dass die Aussetzung der Patente für Covid-Impfstoffe die Impfkampagne in vielen von Armut betroffenen Ländern beschleunigen würde. Nun werde Kritik gegen Deutschland lauter, wo sich die Regierung  noch immer dagegen stelle. Zudem berichten Evangelisch.de und Migazin, dass Geflüchtete in vielen armen Ländern laut einer Umfrage des Kinderhilfswerks World Vision keinen Zugang zu Corona-Impfungen erhalten. Sie stünden in der weltweiten Impfhierarchie weit unten auf der Liste, obwohl sie einem vergleichsweise hohen Infektionsrisiko ausgesetzt seien, erklärte die Hilfsorganisation.

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