16. September 2021
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16. September 2021

Von der Leyen kündigt weitere Impfdosen für globalen Süden an / Russische Söldner in Mali / Zahl der Hungernden steigt wieder

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1. Von der Leyen kündigt weitere Impfdosen für globalen Süden an

Die EU-Kommissionsvorsitzende Ursula von der Leyen verwies in ihrer Rede zur Lage der EU mit Blick auf die Corona-Impfquoten auf weltweite Ungerechtigkeit. Darüber berichten die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Hannoversche Allgemeine. Priorität müsse es sein, das Impfen weltweit zu beschleunigen. Deshalb werde die EU bis Mitte 2022 weitere 200 Millionen Impfstoffdosen spenden. Damit verdopple sie ihre Spendenzusagen nahezu auf insgesamt 450 Millionen Impfdosen. Von der Leyen habe in diesem Zusammenhang von einer „Investition in die Solidarität“ und in die „weltweite Gesundheit“ gesprochen. Die Bewältigung der Corona-Pandemie in der EU habe sie als Erfolg gewürdigt, zugleich jedoch zu weiteren Anstrengungen aufgerufen. Die EU habe als einzige Region weltweit mehr als 700 Millionen Impfstoffdosen an mehr als 130 Länder weitergegeben. „Wir haben es richtig gemacht, weil wir es auf die europäische Weise gemacht haben”, so Von der Leyen.

 

2. Russische Söldner in Mali

Die Bundesregierung ist besorgt über eine sich anbahnende Zusammenarbeit der Militärjunta im westafrikanischen Mali mit Söldnern der russischen Militärfirma Wagner. Darüber berichten mehrere Medien, darunter die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Tageszeitung (taz), der Tagesspiegel und die Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Sollte sich die Zusammenarbeit von Mali mit russischen Söldnertruppen bestätigen, stelle das die Grundlage des Mandats der Bundeswehr für die UN-Truppe Minusma und der EU-Mission EUTM in Frage. Gemeinsam mit dem Bundestag müsse man Konsequenzen ziehen, warne Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer mit Blick auf die zwei Einsätze in Mali. Die Söldnertruppe agiere als privates Sicherheitsunternehmen, gelte aber als Instrument getarnter russischer Kriegsführung. Frankreich hatte schon am Dienstag den Rückzug seiner Truppen aus dem westafrikanischen Land angedroht. Aktuell seien etwa 1200 deutsche Soldat*innen Teil von Minusma und EUTM. Ziel der Missionen sei die Stabilisierung des Landes und die Befähigung malischer Streitkräfte, islamistischen Terror abzuwehren.

 

3. Zahl der Hungernden steigt wieder

Die Weltgemeinschaft droht an ihrem 2015 gesetzten Nachhaltigkeitsziel “Null Hunger bis 2030” zu scheitern. Das thematisiert Christiane Grefe in der Zeit. In Industrienationen werde das Problem nicht ausreichend wahrgenommen, dabei sei ausgerechnet seit 2015 die Zahl der Hungernden wieder angestiegen. Laut UN gebe es 811 Millionen akut Hungernde, das ist fast ein Zehntel der Weltbevölkerung. Gleichzeitig gebe es 1,9 Milliarden Übergewichtige. Ein derart fehlgesteuertes globales Ernährungssystem schade nicht nur unmittelbar den Menschen, es zerstöre auch ökologische Grundlagen, so Grefe. Hauptgründe für den zunehmenden Hunger seien die Unberechenbarkeit des Wetters und die Häufung von Naturkatastrophen als Folgen des Klimawandels, Kriege und Konflikte und die Corona-Pandemie. Letztere brachte im Jahr 2020 fast 100 Millionen Menschen zusätzlich in akute Not. Man müsse sich für einen gerechten Zugang zu Nahrungsmitteln und Land einsetzen, fordert Grefe. Darüber hinaus müsse an der Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen und an der Wiederbelebung der natürlichen Ressourcen gearbeitet werden.

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