16. September 2020
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16. September 2020

Afrikas neue Schuldenkrise / Nigerianerin will Welthandel gerechter machen / Mali: Wie geht es weiter?

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1.Afrikas neue Schuldenkrise
Während die gesundheitlichen Folgen der Corona-Pandemie in Afrika geringer sein soll als befürchtet, wiegen die wirtschaftlichen und sozialen Folgen umso schwerer, so Thilo Thielke (Kaptstadt) und Philip Plickert (London) in der Frankfurter Allgemeine Zeitung. Durchschnittlich steigen die Schuldenstände der Länder in Subsahara-Afrika auf 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, warnt die Ratingagentur Fitch. Staaten wie Angola, Sambia, die Republik Kongo und Mosambik haben sogar Schulden von deutlich mehr als 100 Prozent ihrer Wirtschaftskraft angehäuft. Die Schulden werden immer untragbarer. Es sei damit zu rechnen, dass durch die Finanzkrise Hunderttausende auf Grund von Hunger und Krankheiten sterben werden. Die Entwicklungsorganisation Oxfam befürchtet, dass bis Ende des Jahres weltweit täglich 12.000 Menschen als Folge von Corona-Maßnahmen an Hunger sterben könnten. China habe Milliardenkredite an afrikanische Länder vergeben. Die Volksrepublik lege dabei laut Kritiker*innen neokolonialistische Tendenzen an den Tag.

 2.Nigerianerin will Welthandel gerechter machen
Wie Bernd Dörries in der Süddeutschen Zeitung berichtet, bewirbt sich Nigerias ehemalige Finanzministerin Ngozi Okonjo-Iweala als Präsidentin der Welthandelsorganisaton (WTO). Sie wolle den weltweiten Handel gerechter gestalten und die Länder des globalen Südens stärker unterstützen. In den vergangenen Jahrzehnten habe sowohl die Weltbank als auch der Internationale Währungsfond (IWF) mehrere afrikanische Staaten dazu gedrängt, ihre Märkte zu öffnen. Diese seien daraufhin oft mit subventionierten Waren aus Europa, der USA und China überschwemmt worden. Okonjo-Iweala betont, dass Handel allen helfen solle. Die WTO könne dazu beitragen, einen gleichen und fairen Zugang zu Medizin zu ermöglichen – auch für die Länder des globalen Südens .

 3.Mali: Wie geht es weiter?
Wie Aydogan Makasci in der Tagesschau berichtet, hat Malis Juntaführer Assimi Goita einen Plan präsentiert, wie es nach dem Putsch im Land weitergehen soll. Er hoffe dabei auf Unterstützung bei der Bevölkerung sowie bei der internationalen Gemeinschaft. Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) halte allerdings weiter an ihren Sanktionen gegen Mali fest. Sowohl ECOWAS als auch die Opposition fordern eine*n zivile*n Präsident*in und Premierminister*in. In Ghana verhandeln derzeit ECOWAS und die Militärjunta über eine Lösung der Situation.

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