16. Oktober 2020
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16. Oktober 2020

IWF für Schuldenerlass für arme Länder / Kenia: Jugend startet Nahrungsmittelproduktion / Die Afrika-Politik der EU: Quo vadis?

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1. IWF für Schuldenerlass für arme Länder
Wie Winand von Petersdorff-Campen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung berichtet, hat Weltbank-Chef David Malpass bekannt gegeben, dass die Weltbank 12 Milliarden Dollar für die Unterstützung armer Länder zur Verfügung stellen wird. Das Soforthilfepaket soll Entwicklungsländern dabei helfen, Impfstoffe und Medikamente zu kaufen sowie ihre Corona-Teststrategien zu verbessern. Zusätzlich wolle die International Finance Corporation, die Weltbanksparte zur Finanzierung der Privatwirtschaft, vier Milliarden US-Dollar bereitstellen, “um die Produktion von Medizingütern einschließlich Impfstoffen zu fördern“. Laut der Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgiewa, sei eine wirtschaftliche Erholung für das kommende Jahr nur möglich, wenn die Verbreitung des Virus weltweit gestoppt werde. Außerdem weist Georgiewa auf die Situation ärmerer Länder hin: Diese seien überfordert, haben Mittelengpässe und benötigen daher mehr Spenden, Kredite und einen Schuldennachlass.

2. Kenia: Jugend startet Nahrungsmittelproduktion
Wie Antje Diekhans in der Tagesschau berichtet, unterstützt die UN-Ernährungsorganisation FAO junge Bäuerinnen und Bauern in Kenia. Die Landwirtschaft mache ein Drittel der kenianischen Wirtschaftskraft aus. Während die Bevölkerungszahl in dem ostafrikanischen Land boomt, steige der Altersdurchschnitt der im landwirtschaftlichen Bereich tätigen Menschen. Schon jetzt müssen Grundnahrungsmittel importiert werden. Deshalb habe sich Kenias Jugend gefragt, wie die Nahrungsmittelproduktion vor Ort weitergehen soll, so Joy Ngui von der FAO. Die FAO arbeite eng mit Kenias Jugend zusammen und vermittle Know-How, das die jungen Menschen auf ihren eigenen Feldern anwenden können

3. Die Afrika-Politik der EU: Quo vadis?
Im Leitartikel in den Stuttgarter Nachrichten plädiert Christoph Reisinger für eine bessere Koordination der europäischen Afrika-Politik. Es sei an der Zeit für eine kritische Bestandsaufnahme. Die EU solle sich fragen, warum sich zum Beispiel die Sicherheitslage in Mali nicht verbessert habe – trotz des jahrelangen Einsatzes tausender EU-Soldat*innen. Es komme nicht auf die Formulierung, sondern auf die konkrete Umsetzung der Ziele der Afrika-Strategie an. Zudem spiele die Zeit eine tragende Rolle: Der afrikanische Kontinent habe nicht nur mit den Folgen des Klimawandels, sondern auch mit vielerorts prekären Lebensverhältnissen und teilweise sogar bewaffneten Konflikten zu kämpfen. Derzeit diskutiere die EU zudem über Schuldenerleichterungen für afrikanische Länder. Reisinger mahnt, dass die EU dabei nicht vergessen dürfe, wie manche Länder mit früheren Schuldenkürzungen oder –erlassen umgegangen sind.

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