16. Juli 2021
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16. Juli 2021

Corona-Todesfälle in Afrika steigen / Spahn kündigt mehr Geld und Impfdosen für WHO und Covax an / Millionen Kinder verpassen Impfung

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1. Corona-Todesfälle in Afrika steigen

Wie der Stern, die Welt, Deutschlandfunk und die Rhein-Zeitung berichten, sind die Todesfälle aufgrund von Corona-Erkrankungen in Afrika innerhalb einer Woche um 43 Prozent gestiegen. Die Corona-Sterblichkeitsrate des Kontinents liege nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei 2,6 Prozent, während der weltweite Durchschnitt 2,2 Prozent betrage. Die Hauptgründe für den starken Anstieg seien der Mangel an Sauerstoffgeräten und freien Krankenhausbetten. Laut der Afrika-Direktorin der WHO, Matshidiso Moeti, hätten die Krankenhäuser ihre Belastungsgrenzen erreicht. Zusätzlich sei die hochansteckende Delta-Variante derzeit in 21 der 55 afrikanischen Länder nachgewiesen worden und treibe die dritte Welle weiter vorwärts. Bisher konnten nur 18 Millionen Menschen der 1,2 Milliarden Afrikaner*innen gegen Covid-19 geimpft werden.

 

2. Spahn kündigt mehr Geld und Impfdosen für WHO und Covax an

Die Süddeutsche Zeitung, Deutschlandfunk, Aerzteblatt.de, und die Berliner Morgenpost thematisieren den Besuch von Gesundheitsminister Jens Spahn bei der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) in Genf. Deutschland stelle der WHO weitere 260 Millionen Euro im Kampf gegen die Corona-Pandemie zur Verfügung. Der Betrag sei Teil der seitens Deutschland bereits angekündigten 2,2 Milliarden Euro für das internationale Programm “Access to Covid-19 Tools Accelerator” (ACT-A). Die Mittel sollen der Entwicklung, Herstellung und Verteilung von Corona-Tests, Behandlungsmethoden und Impfstoffen dienen. Spahn betonte, dass ein Virus immer nur international und gemeinsam erfolgreich bekämpft werden könne. Gleichzeitig verteidige er aber Deutschlands Blockade einer vorübergehenden Patentfreigabe für Corona-Impfstoffe. Nachdem sich US-Präsident Joe Biden sowie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron für eine Freigabe ausgesprochen hatten, gelte Deutschland als einer der letzten gewichtigen Gegner der Maßnahme. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus bezeichnete die jetzige Situation, bei der wenige Industrieländer ausreichend und Länder mit geringerem Einkommen kaum mit Impfstoff versorgt seien, als Marktversagen. Er appellierte vor allem an die reichen G20-Staaten, vermehrt Impfdosen zu spenden.

 

3. Millionen Kinder verpassen Impfung

Unter anderem die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Deutschlandfunk berichten, dass wegen der Corona-Krise Millionen Kinder nicht oder nur ungenügend gegen andere Infektionskrankheiten geschützt sind. Laut UN-Organisationen stieg die Zahl der Kinder, die keine einzige Impfdosis gegen Krankheiten wie Diphtherie, Tetanus oder Keuchhusten erhielten, 2020 weltweit auf mehr als 17 Millionen an. Außerdem nahm die Zahl der verpassten Teilimpfungen zu. Geld und Personal für Routineimpfungen seien vielerorts zur Bekämpfung der Corona-Pandemie eingesetzt worden. Eltern seien mit geschlossenen Gesundheitseinrichtungen und Ausgangssperren konfrontiert gewesen und hätten teilweise aus Angst vor einer Corona-Infektion ihre Kinder nicht impfen lassen. “Wir müssen jetzt handeln, um diese Kinder zu schützen”, so Katherine O’Brien, Leiterin der Impf-Abteilung der WHO.

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