16. August 2021
Aktuelles

16. August 2021

Côte d'Ivoire: Ebola kehrt zurück / Äthiopien: Konflikte gären weiter / Sambia: Hichilema wird Präsident

1. Côte d’Ivoire: Ebola kehrt zurück 

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Bild.de, Spiegel.de, Tagesschau.de, Deutschlandfunk und die Deutsche Welle berichten über eine Ebola-Infektion in Abidjan in Côte d’Ivoire. Die positive Probe stamme von einer 18-Jährigen aus dem Nachbarland Guinea. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sei sie am 12. August eingereist und liege aktuell mit Fieber im Krankenhaus. Es handele sich um “einen isolierten und eingeschleppten Fall”, so der ivorische Gesundheitsminister Pierre Demba. Das Auftreten der Infektion sei “extrem besorgniserregend”, erklärte die WHO-Regionaldirektorin für Afrika, Matshidiso Moeti. Allerdings verfüge der Kontinent über Kenntnisse und Mittel gegen Ebola. Laut WHO gebe es keine Hinweise darauf, dass der Fall mit einem Ebola-Ausbruch in Guinea zu Beginn des Jahres in Verbindung steht. Erst am 19. Juni hatten das Land und die WHO die zweite Ebola-Epidemie in Guinea offiziell für beendet erklärt.

 

2. Äthiopien: Konflikte gären weiter 

Bernd Dörries thematisiert in der Süddeutsche Zeitung den Konflikt zwischen der äthiopischen Zentralregierung von Abiy Ahmed und der Region Tigray in Äthiopien. Die Armee habe in den vergangenen Wochen eine Erhöhung ihres Budgets um eine knappe Milliarde US-Dollar beantragt, aus dem Iran seien Drohnen zur Verstärkung eingetroffen. Währenddessen sei die Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) auf dem Vormarsch. Sie nutze einen von Abiy ausgerufenen einseitigen Waffenstillstand, um weitere Gebiete zu erobern. Außerdem habe sie eine Allianz mit der Befreiungsfront von Oromia (OLA) verkündet. Derzeit sei keine der beiden Seiten zum Einlenken bereit. Beide hoffen stattdessen darauf, dass dem Gegner die Kraft und Mittel ausgehen. Tigray sei weiterhin weitgehend von Nachschub und humanitärer Hilfe abgeschnitten. Alexander Stenzel berichtet auf Tagesschau.de ferner über die Auffüllung des Grand Renaissance Staudamms am Blauen Nil in Äthiopien. Laut Hassan Shams vom Agrarministerium habe der Nil-Anrainer Ägypten aufgrund der Bevölkerungsexplosion schon vor dem Renaissance Damm mit Wasserknappheit zu kämpfen gehabt. Nun aber werde das Problem noch verschärft. Eine Kriegsdrohung stehe im Raum. Laut einer Studie aus dem Jahr 2020 für die Fachpublikation “nature communications” erwarten Wissenschaftler*innen in der Auffüllphase starke Wasserverluste für Ägypten.

 

3. Sambia: Hichilema wird Präsident

Im südafrikanischen Sambia hat der Oppositionskandidat Hakainde Hichilema die Präsidentschaftswahl gewonnen. Darüber berichten Spiegel.de, Tagesschau.de und die Deutsche Welle. Hichilema habe sich mit mehr als 2,8 Millionen Stimmen gegen den seit 2015 amtierenden Amtsinhaber Edgar Lungu durchgesetzt, der nur gut 1,8 Millionen Stimmen auf sich vereinigen konnte. Rund sieben Millionen Bürger*innen seien wahlberechtigt gewesen. Hichilema sei bereits zum sechsten Mal zur Wahl angetreten und von einem Bündnis aus zehn Parteien unterstützt worden. Er gelte als integer und führungsstark. Vor der Wahl sei es in Sambia zu massiven Spannungen gekommen. Anhänger*innen von Lungus Patriotischer Front (PF) haben sich mehrfach gewaltsame Auseinandersetzungen geliefert mit Anhänger*innen von Hichilemas Vereinigter Partei für die nationale Entwicklung (UPND). Lungu habe daraufhin das Militär entsandt – ein Schritt, der von Kritiker*innen als Einschüchterungsversuch gewertet wurde.

Mach mit

Jetzt mitmachen und extreme Armut bekämpfen

Jetzt mitmachen und extreme Armut bekämpfen

Durch deine Teilnahme erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden. Da ONEs Hauptsitz in den USA ist, befinden sich dort auch unsere Server. Dorthin werden deine Daten übermittelt.

Du willst immer auf dem Laufenden sein, wie du dich im Kampf gegen extreme Armut engagieren kannst?

Dann trag dich auf unserem Verteiler ein, um E-Mails von ONE zu erhalten und gemeinsam mit Millionen Menschen weltweit extreme Armut und vermeidbare Krankheiten zu bekämpfen. Deine Unterstützung bedeutet uns sehr viel. Wir werden dich niemals um Spenden bitten. Du kannst dich jederzeit austragen.
Privacy options
Bist du sicher? Wenn du 'Ja' auswählst, zeigen wir dir weitere Wege, dich mit deiner Stimme im Kampf gegen extreme Armut einzusetzen. Du kannst dich jederzeit austragen.

Durch deine Teilnahme erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden. Da ONEs Hauptsitz in den USA ist, befinden sich dort auch unsere Server. Dorthin werden deine Daten übermittelt.

Ich möchte per E-Mail über aktuelle Kampagnen informiert werden (Du kannst dich jederzeit hier austragen)

Diese Website ist durch reCAPTCHA geschützt. Es gelten die Google Datenschutz & Geschäftsbedingungen

Ähnliche Beiträge