15. September 2021
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15. September 2021

WHO-Chef warnt vor dem Risiko von Corona-Mutationen / Weltbank erwartet rund 216 Millionen Klimaflüchtende bis 2050 / Corona-Pandemie erleichtert weltweit Korruption

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1. WHO-Chef warnt vor dem Risiko von Corona-Mutationen

Tedros Adhanom, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), kritisiert die ungleiche globale Impfstoffverteilung. Darüber berichten Deutschlandfunk und evangelisch.de. Von den weltweit 5,7 Milliarden verabreichten Impfdosen seien bislang nur zwei Prozent auf dem afrikanischen Kontinent verimpft worden. Der Mangel an Vakzinen schade nicht nur Afrika, sondern der ganzen Welt. Tedros warne vor dem Risiko von Mutationen. Er habe die reichen Länder aufgerufen, ihre überschüssigen Impfdosen der internationalen Impfstoff-Initiative Covax zu übergeben. Covax habe bislang mehr als 260 Millionen Dosen an 141 Staaten ausgeliefert, die meisten davon an den globalen Süden. In Afrika seien bisher lediglich 3,5 Prozent der Bevölkerung gegen Corona geimpft. Offizielles Ziel sei eine Quote von 60 Prozent.

 

2. Weltbank erwartet rund 216 Millionen Klimaflüchtende bis 2050

Der Klimawandel könnte laut eines neuen Berichts der Weltbank in den kommenden drei Jahrzehnten mehr als 200 Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertreiben. Darüber berichten Tagesschau.de und Zeit Online. Der Klimawandel sei ein “zunehmend starker Antreiber” der Migration. Falls nicht umgehend Maßnahmen zur Reduzierung der weltweiten Emissionen ergriffen werden, könne es deswegen zur Entstehung von Migrations-Hotspots kommen. In Subsahara-Afrika können beispielsweise bis zu 86 Millionen Menschen zu Binnenmigrant*innen werden, weil ihre Heimat in der Zukunft nicht mehr bewohnbar sei. Die Expert*innen verweisen unter anderem auf einen drohenden Rückgang der landwirtschaftlichen Produktion, auf Wasserknappheit und einen steigenden Meeresspiegel in Folge der Erderwärmung. Vor allem die Ärmsten der Welt, die am wenigsten zu den Ursachen des Klimawandels beisteuern, seien getroffen. Die Autor*innen des Berichts betonen zugleich die dringliche Bedeutung des Kampfes gegen den Klimawandel. Mit sofortigen und abgestimmten Schritten zur Emissionsminderung könne die Klimamigration deutlich reduziert werden.

 

3. Corona-Pandemie erleichtert weltweit Korruption

Weltweit stellt die Corona-Pandemie laut Delia Ferreira Rubio, Vorsitzende von Transparency International, eine Steilvorlage für Korruption dar. Darüber berichten Nicola Abé, Heiner Hoffmann und Sonja Peteranderl für Spiegel.de. Es fließen zusätzliche Milliarden an öffentlichen Geldern zur Krisenbekämpfung, die in der Not besonders schnell ausgegeben werden. Regierungen führen Maßnahmen und Prozesse ein, die nicht transparent seien und nicht den etablierten Kontrollmechanismen unterliegen, warne Rubio. Korruption sei dabei nicht nur eine institutionelle Frage, an der sich etwa die Qualität von Regierungen messen lasse, sondern betreffe den direkten Alltag von Milliarden Menschen weltweit. Das Geld, das verloren gehe, fehle im Gesundheitswesen, bei Bildung und Infrastruktur.

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