15. April 2021
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15. April 2021

Somalia: Präsident verlängert Amtszeit um zwei Jahre / OECD: Entwicklungsgelder dürften dramatisch sinken / Studie: Klimawandel bedroht Kaffeeproduktion in Äthiopien

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1. Somalia: Präsident verlängert Amtszeit um zwei Jahre

Mehrere Medien, darunter die Deutsche Welle, Der Standard, Nau.ch und die Junge Welt melden, dass der somalische Präsident Mohamed Abdullahi Mohamed ein umstrittenes Gesetz unterzeichnet hat, mit dem er zwei Jahre länger im Amt bleiben kann. Entgegen dem normalen Prozedere wurde die Resolution nicht dem Oberhaus zur Abstimmung vorgelegt. Die Amtszeit des Präsidenten war am 8. Februar abgelaufen. Wegen politischer Streitigkeiten wurden die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen immer wieder verschoben. Dies habe in dem bereits instabilen ostafrikanischen Staat eine Verfassungskrise ausgelöst. Die internationale Gemeinschaft zeige sich angesichts des umstrittenen Schritts besorgt. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell erklärte, die Resolution werde Somalia spalten und “eine ernsthafte Bedrohung für den Frieden und die Stabilität Somalias und seiner Nachbarn darstellen”. US-Außenminister Antony Blinken rief die Konfliktparteien in Somalia zu Verhandlungen auf. Zudem denke die USA über Sanktionen nach.

2. OECD: Entwicklungsgelder dürften dramatisch sinken

Nachdem 2020 weltweit die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit einen Höchststand erreicht haben, gerade auch für die Corona-Bekämpfung, berichten die Deutsche Welle und Euractiv, dass jetzt ein deutlicher Einbruch drohe.  Von den weltweit im Zusammenhang mit Covid-19 aufgelegten Wirtschaftshilfen von rund 16 Billionen Dollar seien nur ein Prozent dafür eingesetzt worden, um ärmeren Ländern in der Krise zu helfen, so OECD-Generalsekretär Angel Gurría. Derweil bleibe die COVAX-Initiative deutlich unterfinanziert. Die Entwicklungsgelder werden im kommenden Jahr vermutlich dramatisch einbrechen, weil die Geberländer sich darauf konzentrieren, die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie aufzufangen. Entwicklungsminister Gerd Müller warnt für Deutschland, dass die vom Finanzministerium vorgelegte Finanzplanung für die kommende Jahre einen Rückgang der Entwicklungsmittel um rund ein Viertel vorsehen. In anderen Industriestaaten seien ähnliche Kürzungen zu erwarten.

3. Studie: Klimawandel bedroht Kaffeeproduktion in Äthiopien

Eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt, dass der Klimawandel den Anbau von Kaffee in Äthiopien bedroht. Das thematisieren unter anderem Spiegel, die Frankfurter Rundschau Deutschlandfunk und Tagesspiegel Background. Demnach würden Anbauflächen für hochwertige Kaffeesorten in Äthiopien durch den Klimawandel deutlich schrumpfen. In dem Land liegt Afrikas größtes Anbaugebiet für Kaffee. Darüber hinaus berichten zahlreiche Medien, wie ZDF.de, Tagesschau.de, und die Süddeutsche Zeitung, über den WWF-Bericht, der die EU als den weltweit zweitgrößten Waldzerstörer darstellt. Die mit Abstand größten Verursacher von Abholzung durch EU-Importe waren dem Bericht zufolge Soja, Palmöl und Rindfleisch, gefolgt von Holzprodukten, Kakao und auch Kaffee. Damit Kunden in europäischen Supermärkten solche Produkte kaufen können, müssen in anderen Weltregionen Wälder weichen.

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