14. Oktober 2019

14. Oktober 2019

Friedensnobelpreis: Richtiger Zeitpunkt für Äthiopiens Premier? / Smartphones „made in Africa“ / Anschlag in Burkina Faso

1. Friedensnobelpreis: Richtiger Zeitpunkt für Äthiopiens Premier?

Die Auszeichnung des äthiopischen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed Ali mit dem Friedensnobelpreis findet breite Zustimmung, wie unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), die Süddeutsche Zeitung, die Tageszeitung (taz) und der Deutschlandfunk schreiben. Amnesty International würdigte die Preisvergabe, sprach sich jedoch auch dafür aus, dass weitere Anstrengungen nötig seien, um die bereits unternommenen Fortschritte beizubehalten. Auch Human Rights Watch habe die Vergabe befürwortet. Neben Außenminister Heiko Maas, der dem Preisträger gratulierte, schreibt auch Entwicklungsminister Gerd Müller in der Welt am Sonntag, dass Äthiopien mit seinem starken Wirtschaftswachstum auf dem richtigen Weg sei. Dennoch seien die Herausforderungen groß, denen sich Abiy Ahmed jetzt stellen müsse, so Müller. In der deutschen Deutschen Welle äußert sich Ludger Schadomsky jedoch auch kritisch über die Entscheidung des Komitees. Viele der anfänglich geöffneten Grenzübergänge zwischen Äthiopien und Eritrea seien inzwischen wieder geschlossen – wenn auch laut äthiopischer Regierung auf Betreiben Eritreas. Der Frieden existiere vor allem auf dem Papier, schreibt Schadomsky und es stelle sich die Frage der Nachhaltigkeit von Abiy Ahmeds Politik.

2. Smartphones „made in Africa“

Bernd Dörries berichtet in der Süddeutschen Zeitung, dass in Ruanda das erste Smartphone aus eigener Produktion entstanden ist. Neben den gängigen Ausstattungen wie Kameras, Gesichtserkennung und dem neuesten Betriebssystem sei auch der Preis mit unter 200 US-Dollar erstaunlich. Ruanda gehöre bereits seit Jahren zur am schnellsten wachsenden Wirtschaft Afrikas. Die neue Fabrik reihe sich ein in die Anzahl anderer Hightech-Manufakturen in Ruanda, so Präsident Paul Kagame bei der Eröffnung der neuen Handy-Fabrik. In den vergangenen Jahren sei die Wirtschaftsleistung des Landes rasant gestiegen, die Kindersterblichkeit habe sich halbiert und die nationale Fluglinie eröffne immer neue Routen. Allerdings lasse die Regierung kaum Opposition zu und Gegner*innen werden verschleppt. Bürger*innen werden mit dem Versprechen, aus der Armut befreit zu werden, von der Regierung „mehr oder weniger freiwillig“ dazu gebracht, ihre Freiheit aufzugeben. Neben dem Absatz in Ruanda sollen die neuen Handys auch weltweit verschickt werden, so der Hersteller.

3. Anschlag in Burkina Faso

Wie unter anderem Zeit online, die Deutsche Welle, der österreichische Standard, das ORF und evangelische.de melden, wurden in Burkina Faso bei einem Anschlag mindesten 16 Menschen getötet. Hinter dem Angriff auf eine Moschee werden Islamist*innen vermutet. Bereits seit 2015 steige die Zahl der Anschläge an, insbesondere im Norden an der Grenze zu Mali. Trotz der steigenden Angriffe würden die Einwohner*innen ausländische Truppen im Land ablehnen. So habe es auch eine Demonstration in der Hauptstadt Ouagadougou gegeben, die sich sowohl gegen Terrorismus als auch gegen eine ausländische Militärpräsenz richtete.

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