14. Juli 2021
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14. Juli 2021

Dutzende Tote nach Unruhen in Südafrika / UN-Studie warnt vor weltweiter Bildungsschere / Müller fordert Weitergabe von überschüssigen Impfdosen

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1. Dutzende Tote nach Unruhen in Südafrika

Seit der Inhaftierung des ehemaligen Präsidenten Zuma gibt es großflächige Ausschreitungen in mehreren Regionen Südafrikas, über deren Verschärfung unter anderem die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Tageszeitung, der Tagesspiegel und die Deutsche Welle berichten. Mittlerweile gebe es mehr als 70 Tote durch gewalttätige Proteste. Plünderungen und Brandstiftungen haben wichtige Lieferketten unterbrochen und können Südafrika einem “großen Risiko von Lebensmittel- und Medikamentenunsicherheit” aussetzen, so Präsident Cyril Ramaphosa. Besonders während der Corona-Pandemie könne das lebensbedrohliche Folgen haben. Südafrika sei das am schwersten von dem Virus betroffene afrikanische Land. Die Pandemie habe die Wirtschaft in eine schwere Krise gestürzt und zu steigenden Arbeitslosenzahlen geführt.

 

2. UN-Studie warnt vor weltweiter Bildungsschere

Tagesschau.de und Deutschlandfunk thematisieren eine neue UN-Studie, die Bildungsunterschiede verschiedener Länder aufgrund pandemiebedingter Schulschließungen aufzeigt. In weniger als einem Drittel der Länder mit geringem oder mittlerem Einkommen seien alle Schüler*innen in den Unterricht zurückgekehrt. Die Gefahr von Bildungsrückständen und Schulabbrecher*innen sei groß. Vor allem Mädchen in Entwicklungsländern würde drohen, aus dem Bildungssystem herauszufallen. In den Daten aus 142 Ländern zeige sich teils ein erheblicher Unterschied in der Dauer des Schulausfalls und der Ersatzformen für Präsenzunterricht. In reichen Staaten seien die Schulen 2020 im Durchschnitt 53 Tage geschlossen geblieben, in Staaten mit einem mittleren Einkommen dagegen 115 Tage. Doch laut dem für Bildung zuständigen Unicef-Direktor Robert Jenkins genüge es nicht, die Klassenräume erneut zu öffnen. Es seien Förderprogramme nötig, um Rückstände aufzuarbeiten und besonders Mädchen und vulnerablen Kindern zu helfen.

 

3. Müller fordert Weitergabe von überschüssigen Impfdosen

Wie die Welt und die Rheinische Post berichten, sollen Industriestaaten Deutschlands Beispiel folgen und Impfdosen an von Armut betroffene Länder abgeben. Das fordere Entwicklungsminister Müller. Die ungleiche Verteilung der Impfstoffe weltweit gefährde den globalen Kampf gegen die Pandemie. Deswegen müsse das Impftempo weltweit mit Hilfe der Industrieländer erhöht werden. Auch der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann halte es für nicht verantwortbar, Dosen im Land verfallen zu lassen, während weltweit Millionen Menschen keinen Zugang zu Impfstoffen haben. Das Land NRW wolle deswegen bis Ende Juli 20.000 Dosen AstraZeneca mit baldigem Verfallsdatum abgeben.

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