14. Juli 2020
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14. Juli 2020

Rückschlag im Kampf gegen Hunger / EU kooperiert mit Nordafrika zum Grenzschutz / Neue europäische Sahel-Einheit startbereit

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1. Rückschlag im Kampf gegen Hunger
Wie unter anderem die Tagesschau, ZDF heute, die Süddeutsche Zeitung, Spiegel und Deutschlandfunk Nova berichten, steigt die Zahl der Hungernden weltweit immer weiter. Das zeigen die Ergebnisse des neuen Berichts der Vereinen Nationen „The State of Food Security and Nutrition in the World“. Im Jahr 2019 litten laut Bericht 690 Millionen Menschen an Hunger, etwa neun Prozent der Weltbevölkerung. Damit sei die Zahl im Vergleich zu 2018 sogar noch um zehn Millionen gestiegen, innerhalb von fünf Jahren sogar um 60 Millionen. Bis 2030 wolle die Weltgemeinschaft im Rahmen der Nachhaltigen Entwicklungsziele Hungersnöte weltweit eindämmen. Dieses Ziel sei nun kaum noch erreichbar, heißt es im Bericht. Die Zahl der Hungernden könnte laut Prognosen bis 2030 sogar noch auf 840 Millionen steigen.

2. EU kooperiert mit Nordafrika zum Grenzschutz
Wie unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Süddeutsche Zeitung berichten, will die Europäische Union enger mit fünf nordafrikanischen Staaten zusammenarbeiten. Ziel sei die Eindämmung irregulärer Migration, wie die EU-Innenkommissarin Ilva Johansson nach einer Videokonferenz am Montag mitteilte. Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen und Mauretanien seien an der Kooperation beteiligt. Die Initiative sei von Italien ausgegangen. Zudem seien die Innenminister*innen Deutschlands, Spaniens, Frankreichs und Maltas an der gestrigen Videokonferenz beteiligt gewesen. Das Projekt sei Teil des größeren Pakts für Asyl und Migration, der im September umgesetzt werden soll. Nach Schätzungen von der EU-Grenzschutzorganisation Frontex seien allein auf der westlichen und zentralen Mittelmeerroute in den vergangenen drei Jahren 330 Millionen Euro mit Schleuserei verdient worden. Durch den Treuhandfonds für Afrika fließen 870 Millionen Euro in die Zusammenarbeit mit nordafrikanischen Staaten, davon ein Drittel ins Grenzmanagement.

3. Neue europäische Sahel-Einheit startbereit
Eine neue europäische Kampftruppe ist einsatzbereit für den Einsatz in der Sahelzone, wie unter anderem die Süddeutsche Zeitung meldet. Die Taskforce Takuba werde ab Mittwoch mit 100 französischen und estnischen Soldat*innen gemeinsam mit malischen Truppen in einer gemeinsamen Einheit gegen islamistische Terrorgruppen in der Sahelzone kämpfen. Im Oktober soll eine zweite Truppe mit 60 tschechischen und im Januar mit 150 schwedischen Soldat*innen folgen, wie Frankreichs Verteidigungsministerin Florence Parly im Interview mit La Croix ankündigte. Ende Juni habe sich der französische Präsident Emmanuel Macron mit Vertreter*innen der G5-Sahel-Staaten Mali, Niger, Tschad, Mauretanien und Burkina Faso getroffen. Er sei zuversichtlich, dass ein Sieg in der Sahelzone möglich sei. Die Zuversicht halte sich in der Sahelregion in Grenzen. Die Lage in der Sahelzone habe sich in den letzten Jahren trotz Einsatz ausländischen Militärs verschlechtert. Vergangenes Jahr seien zehnmal mehr Menschen getötet worden als 2014.

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