13. Mai 2019

13. Mai 2019

Aus für Plastik? / Zahl der Binnenvertriebenen erreicht Höchststand / Timbuktu will Kultur erhalten

1. Aus für Plastik?
Wie unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Süddeutsche Zeitung, die Tageszeitung (taz), der Tagesspiegel, die Deutsche Welle, Focus Online, Stern.de, die Augsburger Allgemeine, der General-Anzeiger und n-tv.de bereits am Wochenende meldeten, haben sich 187 Staaten darauf geeinigt, dass nur noch sortierter, gereinigter und wiederverwertbarer Plastikmüll gehandelt werden darf. Bei allem anderen Plastikmüll müssen in Zukunft sowohl die Behörden des Export- als auch des Importlandes zustimmen. Das Baseler Übereinkommen solle unter anderem verhindern, dass Industrieländer ihren Müll gegen Geld an Entwicklungsländer abgeben und noch mehr Abfall in den Weltmeeren lande. Die USA als größtes Plastikmüll-Exportland seien dem Übereinkommen nicht beigetreten. Darüber hinaus fordert Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) ein sofortiges Verbot von Plastiktüten in Deutschland. Darüber berichteten unter anderem Tagesschau.de, die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Zeit Online, Spiegel Online, der Deutschlandfunk, die Welt und das Handelsblatt bereits am Freitag.

2. Zahl der Binnenvertriebenen erreicht Höchststand
Unter anderem Tagesschau.de, der Deutschlandfunk, die Deutsche Welle, der SWR, die Rheinische Post und n-tv.de meldeten vergangenen Freitag, dass noch nie so viele Menschen innerhalb ihres Heimatlandes auf der Flucht waren wie zum jetzigen Zeitpunkt. Allein 2018 seien elf Millionen Menschen innerhalb der Landesgrenzen vertrieben worden. Laut dem Beobachtungszentrum für interne Vertreibung (IDMC) sei Ende 2018 mit 41,3 Millionen Binnenvertriebenen ein historischer Höchststand erreicht worden. Grund dafür seien die weltweit anhaltenden bewaffneten Konflikte. Der Anstieg sei vor allem auf Spannungen und bewaffnete Konflikte in der Demokratischen Republik Kongo, Syrien, Äthiopien, Kamerun und Teilen Nigerias zurückzuführen.

3. Timbuktu will Kultur erhalten
Wie die Süddeutsche Zeitung bereits am Freitag berichtete, feiern die Menschen in Mali trotz der Terrorgefahr das mehrtägige Festival ‚Festival du Vivre Ensemble‘. Zum dritten Mal werde das Festival in Timbuktu begangen, an dem Musiker*innen, politische Aktivist*innen und Schriftsteller*innen aus dem ganzen Land teilnehmen. Timbuktu sei 2012 für ein Jahr von Tuareg-Separatist*innen und der al-Qaida besetzt gewesen. Diese haben drakonische Gesetze erlassen und Kulturgüter zerstört. Weltliche Musik sei ebenfalls verboten worden. Aufgrund der immer noch schlechten Sicherheitslage kommen kaum mehr Tourist*innen in die Stadt. Früher sei Timbuktu ein wichtiger wirtschaftlicher Umschlagplatz und ein Zentrum der Wissenschaft gewesen. Mit dem Festival versuche Timbuktu, „zwischen Globalisierung, Dschihadismus und staatlicher Vernachlässigung“ seine Kultur zu erhalten.

 

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