13. Juli 2021
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13. Juli 2021

Gerd Müller zum neuen Chef der UN-Industrieagentur gewählt / Pandemie steigert Hunger in der Welt / EU schickt Militärmission in Krisen-Provinz nach Mosambik

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1. Gerd Müller zum neuen Chef der UN-Industrieagentur gewählt

Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) wird Chef der UN-Organisation für Industrielle Entwicklung (UNIDO), berichten die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Zeit Online. Müller sei damit der erste Kandidat aus einem Industrieland, der für den Posten vorgeschlagen wurde. Ende November werde der neue Generaldirektor von der UNIDO-Vollversammlung aller Mitgliedstaaten offiziell bestellt. Der Organisation mit Sitz in Wien gehören 170 Staaten an. Sie kümmere sich um die industrielle Entwicklung in Entwicklungsländern und habe dabei Armutsbekämpfung und ökologische Nachhaltigkeit im Blick. Müller bezeichne die Corona-Pandemie als “Weckruf”. Die Bekämpfung der Corona-Pandemie und des Klimawandels erfordere “eine stärkere Verpflichtung der Industrieländer zur Zusammenarbeit mit den Entwicklungsländern.”

 

2. Pandemie steigert Hunger in der Welt

Die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und das Hamburger Abendblatt thematisieren den durch die Pandemie steigenden Hunger in der Welt. 811 Millionen Menschen seien im vergangenen Jahr unterernährt gewesen. Das UN-Ziel der Agenda 2030, bis zu jenem Jahr den Hunger überall zu besiegen, liege damit weit entfernt von der Realität. Die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) prognostiziere bei Fortführung der bisherigen Tendenzen im Jahr 2030 eine Zahl von rund 660 Millionen Menschen. Die Pandemie decke Schwächen der Ernährungssysteme auf, die das Leben und die Lebensgrundlagen von Menschen rund um den Globus bedrohen. Zudem seien Folgen des Klimawandels wie nie zuvor Treiber von Hunger. Insbesondere die Zahlen zu Kindern seien bestürzend: Mehr als 149 Millionen Kleinkinder zeigen Wachstumsstörungen, mehr als 45 Millionen seien zu dünn. Somalia sei mit knapp 60 Prozent das Land mit dem höchsten Anteil der Hungernden in der Bevölkerung.

 

3. EU schickt Militärmission in Krisen-Provinz nach Mosambik

Mehrere Medien, darunter die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Westdeutsche Allgemeine Zeitung, berichten heute über den Start des Militäreinsatzes der EU im Norden Mosambiks. Nach Beschluss der EU-Außenminister*innen vom Montag werden EU-Soldat*innen Mosambiks Streitkräfte ausbilden, damit diese die Zivilbevölkerung im Kampf gegen islamistische Milizen besser schützen können. Der Einsatz sei auf zwei Jahre angesetzt und habe das Ziel, vor allem in der Provinz Cabo Delgado für Frieden und Sicherheit zu sorgen. Die Soldat*innen werde vor allem Portugal stellen, da das Land die Streitkräfte in Mosambik bereits unterstützt. Deutschland wolle sich bis auf Weiteres nicht beteiligen. Die Lage in Mosambik habe sich seit 2017 kontinuierlich verschlechtert. Laut EU gebe es wegen eskalierender Gewalt momentan mehr als 700.000 Geflüchtete.

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