13. Juli 2020
Top-Themen

13. Juli 2020

Bevölkerungsboom vor allem für die ärmsten Staaten eine Herausforderung / Proteste in Mali / Corona verschärft Lage für HIV-Infizierte  

Mach mit

Jetzt mitmachen und extreme Armut bekämpfen

1. Bevölkerungsboom vor allem für die ärmsten Staaten eine Herausforderung
Anlässlich des Weltbevölkerungstags  hat Bundeskanzlerin Angela Merkel auf die Herausforderungen durch das Bevölkerungswachstum aufmerksam gemacht, wie unter anderem der SWR, BR24 und Yahoo Nachrichten berichten. In ihrem Video-Podcast habe Merkel erklärt, dass das rasante Bevölkerungswachstum unter anderen zu Konflikten um Land, Wasser und Rohstoffen führen könne. Betroffen seien insbesondere Länder, die ohnehin mit Armut, Hunger, Arbeitslosigkeit und schwachen Bildungs- und Gesundheitssystemen zu kämpfen hätten. Unter anderem in der Tagesschau, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und im Deutschlandfunk werden die Auswirkungen des Bevölkerungswachstums thematisiert. Weltweit leben derzeit 7,8 Milliarden Menschen auf der Erde. In jeder Sekunde werden vier Menschen geboren, während zwei sterben. Pro Jahr wächst die weltweite Bevölkerung um 60 Millionen. Während der Geburtentrend in Europa zurückgehe, könne sich die Bevölkerung auf dem afrikanischen Kontinent bis 2050 verdoppeln. Die Auswirkungen des Bevölkerungswachstums bekommen vor allem Mädchen und Frauen zu spüren. Wegen mangelnder Aufklärungsarbeit bekomme jedes fünfte Mädchen in Kenia vor dem 19. Geburtstag ein Kind. Durch die Schulschließungen wegen Covid-19 werden Teenagerinnen zunehmend Opfer von Übergriffen. Die Zahl der Schwangerschaften junger Mädchen steige wieder. Die wenigsten kehren nach einer Schwangerschaft in die Schule zurück, da sie Geld für sich und ihre Familie brauchen. Durch Corona könnten Millionen Kinder nie mehr zur Schule gehen, warnt die Entwicklungsorganisation Save the Children.

2. Proteste in Mali
Wie unter anderem die Frankfurter Rundschau, die Tageszeitung (taz) und die Deutsche Welle berichten, sind bei Protesten in Mali übers Wochenende mindestens sieben Menschen getötet und siebzig weitere verletzt worden. Seit fünf Wochen gebe es regelmäßig Freitagsdemonstrationen. Die Teilnehmenden fordern den Rücktritt des Präsidenten Ibrahim Boubacar Keita. Diesmal haben die Proteste mehrere Tage angehalten. Die Polizei sei mit Tränengas und Schüssen gegen die Menge vorgegangen. Der Staat sei jedoch immer weniger in der Lage die Situation zu kontrollieren. Parlamentsgebäude und der öffentliche Fernsehsender ORTM seien zwischenzeitlich besetzt gewesen, es seien Feuer gelegt und die zwei Brücken über den Niger-Fluss seien blockiert worden. Die Protestbewegung M5 bestehe aus der Zivilbevölkerung sowie der politischen Opposition und deren Anhänger*innen unter Imam Mahmoud Dicko, dem einflussreichsten islamischen Führer Malis. Die Regierung stehe vor allem unter Druck wegen der vergangenen Parlamentswahlen im März/April. Diese hätten eigentlich 2018 stattfinden sollen. Zudem werden die Wahlergebnisse angezweifelt. Darüber hinaus sei die Unsicherheit in Mali allseits präsent: Terroranschläge, lokale Ausschreitungen und Massaker der Armee haben in den vergangenen 12 Monaten mehr als 2.500 Menschen das Leben gekostet. Wie evangelisch.de  weiter meldet, droht die US-Regierung mit dem Rückzug aus dem Anti-Terror-Kampf in der Sahelzone. Ein Sprecher des US-Außenministeriums habe dies mit den zunehmenden Menschenrechtsverstößen lokaler Sicherheitskräfte begründet.

3. Corona verschärft Lage für HIV-Infizierte
Unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung, NDR und BR24 berichten über die Weltaidskonferenz, die vergangene Woche virtuell stattfand. Angesichts der aktuellen Lage sei ein Hauptthema der Konferenz die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Behandlung von HIV/Aids. Durch die Einschränkungen zur Eindämmung von Covid-19 können Tausende HIV-Infizierte nicht mit lebenserhaltenden Medikamenten versorgt werden. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) könnten durch eine sechsmonatige Unterbrechung der Therapie allein in diesem und nächsten Jahr in Subsahara-Afrika bis zu 500.000 Menschen zusätzlich durch Aids sterben. Damit würden die Fortschritte im Kampf gegen das HI-Virus auf das Jahr 2008 zurückgeworfen werden. Besonders wirke sich der Versorgungsmangel auf die Infektionszahlen von Kindern aus. Durch entsprechende Therapie können HIV-infizierte Frauen gesunde Kinder zur Welt bringen. Die Hauptforderung der Konferenz sei deswegen, dass es durch die Corona-Pandemie nicht zu Umverteilung von Mitteln zulasten des Kampfs gegen Aids kommen dürfe.

Jetzt mitmachen und extreme Armut bekämpfen

Durch deine Teilnahme erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden. Da ONEs Hauptsitz in den USA ist, befinden sich dort auch unsere Server. Dorthin werden deine Daten übermittelt.

Du willst immer auf dem Laufenden sein, wie du dich im Kampf gegen extreme Armut engagieren kannst?

Dann trag dich auf unserem Verteiler ein, um E-Mails von ONE zu erhalten und gemeinsam mit Millionen Menschen weltweit extreme Armut und vermeidbare Krankheiten zu bekämpfen. Deine Unterstützung bedeutet uns sehr viel. Wir werden dich niemals um Spenden bitten. Du kannst dich jederzeit austragen.
Privacy options
Bist du sicher? Wenn du 'Ja' auswählst, zeigen wir dir weitere Wege, dich mit deiner Stimme im Kampf gegen extreme Armut einzusetzen. Du kannst dich jederzeit austragen.

Durch deine Teilnahme erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden. Da ONEs Hauptsitz in den USA ist, befinden sich dort auch unsere Server. Dorthin werden deine Daten übermittelt.

You agree to receive occasional updates about ONE’s campaigns. You can austragen at any time.

Diese Website ist durch reCAPTCHA geschützt. Es gelten die Google Datenschutz & Geschäftsbedingungen

Ähnliche Beiträge