12. Mai 2021
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12. Mai 2021

Seychellen: Corona trotz Impfungen? / Zunehmende Gewalt in Nigeria / “Weltbilder sollten an den Orten der Welt entstehen”

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1. Seychellen: Corona trotz Impfungen?

Mehrere Medien, darunter Zeit Online, Spiegel, Tagesschau.de, Handelsblatt, Der Standard und die Hamburger Morgenpost, melden, dass auf den Seychellen etwa 37 Prozent der positiven Tests von komplett Geimpften stammen. Diese Daten prüfe nun die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Das Land habe mit fast 60 Prozent eine der höchsten Impfquoten weltweit. Nach Angaben der Regierung haben 57 Prozent von ihnen das Mittel des chinesischen Herstellers Sinopharm erhalten und 43 Prozent den Impfstoff von AstraZeneca. Zudem spricht sich Entwicklungsminister Gerd Müller im Interview mit Zeit Online gegen die Freigabe der Impfstoffpatente aus, obwohl viele Entwicklungsländer das fordern. Er setze stattdessen auf die globale Impfinitiative COVAX. Die Europäische Union müsse deswegen ihren bisherigen Beitrag zu COVAX mindestens verdoppeln.

2. Zunehmende Gewalt in Nigeria

Katrin Gänsler schreibt in der Tageszeitung (taz) über zunehmende Gewalt in Nigeria. Die katholischen Bischöfe des Landes warnen vor einem “Zusammenbruch“. Nigeria sei von Gewalt erfasst: Im mittleren Gürtel komme es zu Konflikten zwischen Farmern und Viehhirten; im Südosten werden Soldat*innen und Polizist*innen von Bewaffneten einer separatistischen Bewegung erschossen; der Nordwesten verzeichne die höchste Entführungszahl, während die Terrormiliz Boko Haram Anschläge im Nordosten verübe und sich erneut ausbreite. Massenentführungen in Nigeria thematisiert auch Johannes Dieterich in Der Standard. Diese haben sich von einem ideologischen in einen rein kommerziellen Akt verwandelt, so der nigerianische Sicherheitsanalyst Don Okerere. Gewalt sei zu einem Geschäftszweig geworden.

3. “Weltbilder sollten an den Orten der Welt entstehen”

Die Filmemacherin Dorothee Wenner kritisiert im Deutschlandfunk Kultur, wie westliche Medienkonzerne Afrika kolonisieren. Fast im Wochentakt kündige etwa Netflix derzeit neue afrikanische Serien an, welche in Paris oder Kalifornien konzeptioniert werden. Dabei sollten lokale Filmschaffende die Kontrolle über die Inhalte und über die Auswertung ihrer Produktionen behalten. In vielen afrikanischen Ländern entstehen daher nun Initiativen, die Filme vor Ort unterstützen und einheimischen Filmschaffenden Geld für ihre nächsten Produktionen einspielen.

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