12. März 2020
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12. März 2020

Zyklon „Idai”: Die Folgen in Mosambik ein Jahr danach / Nigeria: Bürgerkrieg zwischen Nomad*innen und Bäuer*innen hält an / Folgen des Klimawandels: WMO-Bericht

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1. Zyklon „Idai”: Die Folgen in Mosambik ein Jahr danach
N-tv.de, die Bergische Landeszeitung, epd und der phoenix Dokumentarfilm “Nach dem Zyklon” berichten knapp ein Jahr nach dem verheerenden Zyklon “Idai“ über die noch immer anhaltenden Folgen. Vom 14. auf 15. März 2019 sei der Zyklon mit bis zu 200 km/h auf die Hafenstadt Beira in Mosambik getroffen. Das Unglück habe hunderte Menschenleben gefordert. Tausende seien obdachlos geworden oder haben sich in Folge der Überschwemmungen mit Cholera infiziert. Noch heute leben fast 100.000 Menschen in Notunterkünften. Die Hilfsorganisationen CARE, Oxfam und Save the Children rufen die internationale Gemeinschaft daher zu mehr Unterstützung auf. Weniger als die Hälfte der zugesagten Mittel für den Wiederaufbau seien angekommen. Außerdem müssten große Wirtschaftsnationen ihre CO2-Emissionen bis 2030 halbieren. Korruption sei ein großes Problem beim Wiederaufbau in der zerstörten Küstenregion, so Politikwissenschaftler Alfredo Manhica von der Pädagogischen Hochschule Beira.

2. Nigeria: Bürgerkrieg zwischen Nomad*innen und Bäuer*innen hält an
Im Zeit Magazin berichtet Wolfgang Bauer über den Bürgerkrieg zwischen Nomad*innen und Bäuer*innen in Nigeria. Dabei gehe es um die Verteilung von Ressourcen, da die Nomad*innen gezwungen sind, das Weideland der Bäuer*innen zu nutzen. Die Bevölkerung Nigerias sei stark gewachsen. 1955 seien es noch 41 Millionen Einwohner*innen gewesen, heute 206 Millionen. Die Nomad*innen betreiben Viehzucht und treiben ihre Herden durchs Land. In der Trockenzeit gebe es nicht genügend Wasser für die Tiere. Die Viehalter*innen seien daher immer wieder gezwungen, mitunter riskante Reisen auf sich zu nehmen. Dabei komme es seit Jahrzehnten immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Bäuer*innen und Nomad*innen. Was als Einzeltaten begonnen habe, habe sich zu einem bewaffneten Konflikt ausgeweitet. Der Bürgerkrieg gehöre zu den blutigsten der Welt und fordere jährlich mehrere Tausend Tote. Seit 2011 seien nach Schätzungen der International Crisis Group 17.000 Menschen getötet worden, davon 4000 in den letzten zwei Jahren. Hunderttausende seien vertrieben worden und noch auf der Flucht.

3. Folgen des Klimawandels: WMO-Bericht
Im jährlichen „State of the Global Climate”-Bericht der Vereinten Nationen ziehen Meteorolog*innen Bilanz über das Klima 2019, wie die Süddeutsche Zeitung und taz.de berichten. Die Messungen von CO2-Gehalt, Ozeanerwärmung und Erhöhung des Meeresspiegels seien laut Weltmeteorologenorganisation (WMO) auf einem Rekord-Hoch. Durch die erhöhten Temperaturen verbreiten sich unter anderem auch die Aedes-Mücken, die etwa Dengue-Fieber übertragen. Auch die Zahl der unterernährten Menschen, die zuletzt stetig gesunken sei, steigt laut Bericht erstmals wieder. Die Ernährungslage vieler Menschen in Afrika sei gefährdet. Die Folgen des Klimawandels seien in vielen afrikanischen Staaten längst eingetreten, schreibt Andreas Eckert auf Zeit.de. Die Häufung von Katastrophen sei kein Zufall, sondern menschengemacht. Infolge der Erderwärmung haben Extremwetterereignisse wie Zyklone erst die Bedingungen für Heuschrecken geschaffen. Die Heuschreckenplage sei daher keine Überraschung.

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