12. Juni 2019
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12. Juni 2019

Botswana legalisiert Homosexualität / NGOs wollen mehr Geld gegen Aids / Masern und Ebola machen Kongo zu schaffen

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1. Botswana legalisiert Homosexualität
Viele Medien, darunter die Süddeutsche Zeitung, die tageszeitung (taz), die Rheinische Post, Spiegel Online, ZDF.de, Bild.de und der Deutschlandfunk melden, dass Botswana Homosexualität nicht mehr unter Strafe stellt. Das oberste Gericht des Landes habe das Verbot von gleichgeschlechtlichem Sex abgeschafft. Es sei ein „Relikt aus der viktorianischer Zeit“, so Michael Elburu, Richter am Obersten Gericht. Bisher seien in Botswana für homosexuelle Handlungen Haftstrafen von bis zu sieben Jahren vorgesehen. Die Anti-Aids-Intiative der UN, UNAIDS, haben die Entscheidung als einen wichtigen Schritt im Kampf gegen HIV/Aids gelobt. Im vergangenen Monat sei das Oberste Gericht in Kenia bei der Prüfung eines verwandten Gesetzes zu einem anderen Urteil gekommen und habe die restriktive Gesetzgebung gegen Homosexuelle bestätigt. In über der Hälfte der Länder Subsahara-Afrikas sei Homosexualität noch immer strafbar. Im Sudan und in Nordnigeria drohe Betroffenen gar die Todesstrafe.

2. NGOs wollen mehr Geld gegen Aids
Neun Entwicklungsorganisationen rufen die Bundesrgeierung dazu auf, den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria mit 1,2 Milliarden Euro zu unterstützen, wie unter anderem die Berliner Morgenpost, das Hamburger Abendblatt, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, die Westfälische Rundschau und die Braunschweiger Zeitung melden. Laut der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung sterben jedes Jahr rund drei Millionen Menschen an diesen Krankheiten, insbesondere die Menschen, die besonders von Armut betroffen sind. Wie der Evangelische Pressedienst (epd) ergänzt, unterstützt der Globale Fonds Entwicklungsländer nicht nur bei der Krankheitsprävention, sondern auch beim Aufbau nachhaltiger Gesundheitssysteme. Seit seiner Gründung habe er dazu beigetragen, 27 Millionen Menschenleben zu retten. Bis zu seiner Finanzierungskonferenz in Lyon am 10. Oktober benötige er 14 Milliarden US-Dollar, um seine erfolgreiche Arbeit in den kommenden drei Jahren fortsetzen zu können.

3. Masern und Ebola machen Kongo zu schaffen
Wie unter anderem tagesschau.de, SWR.de und der Deutschlandfunk melden, sind in der von Ebola betroffenen Demokratischen Republik Kongo nun auch die Masern ausgebrochen. Es gebe laut Regierungsangaben bereits hundert Todesfälle. Die Weltgesundheitsorganisation beziffere die Zahl der Masern-Toten sogar auf 1.500 Menschen. Auch die Masern-Verdachstfälle seien um ein Drittel auf 87.000 gestiegen. Die Größe und insbesondere die entlegenen Teile des Landes machen eine flächendeckende Masern-Impfung nahezu unmöglich. Probleme bereiten der Regierung hier darüber hinaus die fragile Sicherheitslage sowie eine ausgeprägte Impfskepsis in der Bevölkerung. Zudem seien im Kongo bisher über 2000 Fälle von Ebola regisrtiert worden, davon seien mehr als 1300 bereits gestorben. Mittlerweile habe das hochansteckende Virus bereits das Nachbarland Uganda erreicht, wie unter anderem Zeit Online und n-tv.de melden.

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