11. Oktober 2019

11. Oktober 2019

Erfolg im Kampf gegen Aids / Friedensnobelpreis geht nach Afrika / Nigeria: Kampf gegen Kinderehen

 1. Erfolg im Kampf gegen Aids

Unter anderem die Tagesschau, ntv sowie die Neue Osnabrücker Zeitung und die Ostfriesischen Nachrichten berichten, dass internationale Geber bei einer Finanzierungskonferenz in Lyon 14 Milliarden US-Dollar für den Globalen Fonds gegen Aids, Tuberkulos und Malaria zugesagt haben. Mit einer Zusage von einer Milliarde Euro sei Deutschland der viertgrößte Geldgeber des Fonds. Der größte Geber sei allerdings die USA mit rund 4,68 Milliarden US-Dollar gewesen. Die Entwicklungsorganisation ONE begrüßte die Zusagen in Lyon, diese seien entscheiden um die Krankheiten bis 2023 auszurotten, so ONE. Auch U2-Sänger Bono begrüßte die Zusagen. Man habe sich hier und heute entschieden, den größten aller Kämpfe zu gewinnen und die größten Killer zu besiegen, die die Menschheit jemals erlebt habe, dies sei historisch, so Bono laut ONE. Neben Regierungen gehören auch private Spender wie Microsoft-Gründer Bill Gates zu den Unterstützer*innen des Globalen Fonds.

2. Friedensnobelpreis geht nach Afrika

Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an den äthiopischen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed. Das melden unter anderem die Tagesschau, Spiegel Online, die Zeit Online, die Süddeutsche Zeitung Online, der Stern, der Deutschlandfunk, die Welt, die Berliner Morgenpost, die Frankfurter Rundschau und der Tagesspiegel. Mit der Auszeichnung werde insbesondere der historische Friedensschluss zwischen Äthiopien und Eritrea im vergangenen Jahr gewürdigt. Nach über 20 Jahren Konflikt hätte dies der Friedensvertrag beendet. Bereits im Jahr 2000 sei mit dem Abkommen von Algier der Krieg beendet worden. Die Spannungen zwischen den beiden Ländern hielten aber weiter an. Der äthiopische Ministerpräsident gelte seit seinem Amtsantritt vor anderthalb Jahren als Hoffnungsträger des Landes. Auch die Regierung in Addis Abeba teilte mit, sie sei „sehr, sehr glücklich über diese globale Anerkennung“.

3. Nigeria: Kampf gegen Kinderehen

Katrin Gänsler schreibt sowohl in der Deutschen Welle als auch in der Tagesschau (taz) über drei Schülerinnen, die sich gegen die Kinderehe in Nigeria einsetzen. Susan Ubogu, Kudirat Abiola und Temitayo Asuni haben im Dezember vergangenen Jahres die Organisation „It’s never your fault“ gegründet und setzen sich dagegen ein, dass Kinder früh verheiratet werden. Für Susan Ubogu bedeute eine frühe Ehe eine Einschränkung im Leben – dies sei jedoch für fast die Hälfte der Mädchen in Nigeria Realität. Bevor sie die Volljährigkeit erreichen, werden rund 44 Prozent der Mädchen verheiratet, davon rund 18 Prozent mit nur 15 Jahren. Doch nicht nur in Nigeria, auch im Niger, in der Zentralafrikanischen Republik und dem Tschad werde weit mehr als die Hälfte aller Mädchen vor ihrer Volljährigkeit verheiratet. In Nigeria stehe der Beendigung der Kinderehe auch die Verfassung im Wege. So müssen noch elf von 36 Bundesstaaten dem nigerianischen „Child’s Rights Act“ zustimmen, der Eheschließungen unter 18 Jahren verbietet, so Hussaini Abdu, Landesdirektor von Plan International. Die drei Schülerinnen sehen das Thema als wichtig für beide Geschlechter an. Es sei falsch, was vor sich gehe und das müsse man auch den Männern klarmachen.

Mach mit

Jetzt mitmachen und extreme Armut bekämpfen

Jetzt mitmachen und extreme Armut bekämpfen

Durch deine Teilnahme erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden. Da ONEs Hauptsitz in den USA ist, befinden sich dort auch unsere Server. Dorthin werden deine Daten übermittelt.

Du willst immer auf dem Laufenden sein, wie du dich im Kampf gegen extreme Armut engagieren kannst?

Dann trag dich auf unserem Verteiler ein, um E-Mails von ONE zu erhalten und gemeinsam mit Millionen Menschen weltweit extreme Armut und vermeidbare Krankheiten zu bekämpfen. Deine Unterstützung bedeutet uns sehr viel. Wir werden dich niemals um Spenden bitten. Du kannst dich jederzeit austragen.
Privacy options
Bist du sicher? Wenn du 'Ja' auswählst, zeigen wir dir weitere Wege, dich mit deiner Stimme im Kampf gegen extreme Armut einzusetzen. Du kannst dich jederzeit austragen.

Durch deine Teilnahme erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden. Da ONEs Hauptsitz in den USA ist, befinden sich dort auch unsere Server. Dorthin werden deine Daten übermittelt.

Ich möchte per E-Mail über aktuelle Kampagnen informiert werden (Du kannst dich jederzeit hier austragen)

Diese Website ist durch reCAPTCHA geschützt. Es gelten die Google Datenschutz & Geschäftsbedingungen

Ähnliche Beiträge