11 Frauen, die die Welt verändern

11 Frauen, die die Welt verändern

Sie engagieren sich auf unterschiedlichste Art in Bereichen, wie Gesundheit, Umweltschutz und Gleichberechtigung. 2019 haben sie durch ihren Aktivismus einiges umgekrempelt – und unheimlich viel positiven Wandel in der Welt bewirkt. Hier stellen wir euch 11 inspirierende Aktivistinnen vor, die im vergangenen Jahr Großes gemeistert haben.

  1. Vanessa Nakate von ‚Fridays For Future Uganda’

An der Seite von bekannten Aktivistinnen wie Greta Thunberg und Luisa Neubauer kämpfen unzählige afrikanische Aktivist*innen an vorderster Front für effektive Klimapolitik und Umweltschutz. Vanessa Nakate ist eine von ihnen. Sie setzt sich mit Tatkraft in Uganda dafür ein, dass die Folgen des Klimawandels in afrikanischen Ländern Aufmerksamkeit erhalten. So initiierte sie zum Beispiel die Proteste zum Schutz des kongolesischen Regenwalds. Der Klimawandel trifft Menschen in den von Armut am stärksten betroffenen Regionen am härtesten – viele von ihnen in Afrika. Starke afrikanische Stimmen in der internationalen Diskussion zum Klimaschutz sind daher unfassbar wichtig.

  1. Menschenrechtsaktivistin Aminatou Haidar

Der Alternative Nobelpreis 2019 (‚Right Livelihood Award‘) ging unter anderem an die Aktivistin Aminatou Haidar, die sich in Westsahara für politische Selbstbestimmung des Landes einsetzt. Seit mehr als 30 Jahren streikt sie zu diesem Zweck rund um die Welt. Vielerorts wurde sie dafür schon als die „sahrauische Gandhi“ bezeichnet. Eine wohlverdiente Auszeichnung für jahrzehntelangen Einsatz.

  1. Nanna-Josephine Roloff & Yasemin Kotra gegen die Tamponsteuer

Im Herbst 2019 gab es einen entscheidenden Durchbruch in Sachen Gleichberechtigung in Deutschland: Periodenprodukte werden ab dem 01.01.2020 ermäßigt besteuert! Wuhu! Unter dem Hashtag #keinluxus haben sich mithilfe einer Petition besonders zwei Frauen für diese dringend notwendige Änderung stark gemacht: Nanna-Josephine Roloff und Yasemin Kotra von der Tampontax Alliance. Unter anderem trafen sie sich mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz und überreichten die Petition „Die Periode ist kein Luxus“ für eine Senkung der Tamponsteuer, die mehr als 118.000 Personen unterzeichneten. Wir ziehen den Hut!

  1. Rosebell Kagumire: Weltweiter Einsatz für Frauen und Mädchen

Diese ugandische Aktivistin für Frauen und Mädchen ist nebenbei auch noch Autorin, Medienspezialistin und Expertin in Bereichen, wie Menschenrechte und Friedens- und Konfliktforschung. Rosebell Kagumire hat mit ihren Publikationen schon mehrfach Preise gewonnen und setzt sich weltweit für die Rechte von Frauen und Mädchen ein. Hier könnt ihr in unserem Interview mit ihr nachlesen, welches Potenzial sie im Feminismus sieht.

Photo: Französische Botschaft in Deutschland

  1. Semhal Guesh: Türen öffnen für Frauen in Äthiopien

Semhal leitet das Lederunternehmen Kabana in Addis Abeba, der Hauptstadt Äthiopiens. Durch ihre Firma hilft sie anderen Frauen, ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Als Kind erhielt sie von ihren Eltern viel Unterstützung und Ermutigung. Jetzt versucht sie, anderen Frauen die gleiche Unterstützung teilwerden zu lassen. Semhal glaubt, dass sich dadurch Türen für Frauen in Äthiopien öffnen – und sich in Sachen Gleichberechtigung mehr und mehr im Land tun wird. Solchen Aktivismus für Frauenrechte brauchen wir in der Welt!

Semhal bietet Frauen nicht nur ein geregeltes Einkommen. Sie unterstützt sie auch durch Mentoring und durchbricht durch ihr Engagement alte Rollenbilder.

  1. Black Queen: Rap-Musik und der Kampf für sexuelle Selbstbestimmung

Vielleicht habt ihr schon unsere Petition für die Bestrafung sexueller Gewalt im Senegal gesehen und unterzeichnet? Wenn nicht, ist jetzt der richtige Moment! Die senegalesische Künstlerin und Aktivistin Black Queen unterstützt uns tatkräftig in diesem Kampf. Außerdem arbeitet ONE Senegal mit anderen lokalen Organisationen zusammen, zum Beispiel mit dem Doyna Movement. Denn gemeinsam erreichen wir mehr Menschen mit unserer Botschaft: Gewalt an Frauen ist inakzeptabel – überall auf der Welt!

Black Queen SN ONE

Photo: dv

  1. Jugenddelegierte der Afrikanischen Union Aya Chebbi

Die tunesische Diplomatin und Feministin Aya Chebbi startete 2010 als Bloggerin während der tunesischen Revolution – und wurde 2018 die allererste Jugenddelegierte der Afrikanischen Union. Sie ist unter anderem Gründerin des African Youth Movements. 2019 wurde sie außerdem mit dem Campaigner Award der Gates Stiftung ausgezeichnet und traf sich mit ONE-Jugendbotschafter*innen und dem Team von ONE Deutschland in Berlin. Was ihr Engagement so besonders macht, könnt ihr auch hier auf unserem Blog genauer nachlesen.

Aya Chebbi Bundeskanzleramt

ONE-Jugendbotschafter*innen und Team mit Aya Chebbi vor dem Bundeskanzlerinnenamt in Berlin

  1. Yours in Power, ONE Champion Wadi Victoria Ben-Hirki

Diese starke Frau aus Nigeria ist nicht nur der Star der dritten Episode von ONEs Dokureihe ‚Yours in Power‘. Mit gerade einmal 17 Jahren gründete sie die ‚Wadi Ben-Hirki Foundation‘ und ist außerdem schon lange ONE Champion in Nigeria. 2019 war sie mit zehn anderen afrikanischen Aktivistinnen Sprecherin des offenen Briefs an internationale Staats- und Regierungschef*innen. Die Botschaft? 108 Jahre sind viel zu lang, um Gleichberechtigung zu erreichen! Wir brauchen echten Fortschritt, keine leeren Versprechen. Denn erst, wenn wir alle die gleichen Rechte haben, sind wir alle wirklich gleichberechtigt.

  1. PussyNation mit Carolin Kebekus

ONE Deutschland war dieses Jahr erneut auf Tour – dank des großartigen Einsatzes von Komikerin und Feministin Carolin Kebekus. Schon viele Jahre unterstützt sie ONEs Ziele, besonders zur Stärkung von Frauen und Mädchen im Rahmen der ‚Armut ist sexistisch‘-Kampagne. ONE-Jugendbotschafter*innen waren auf ihrer ‚PussyNation‘-Tour 2019 bei mehreren Shows mit einem Infostand vertreten – und konnten mit zahlreichen Menschen über ONEs Arbeit ins Gespräch kommen und viele neue Unterstützer*innen gewinnen. Danke für diese großartige Kooperation!

Carolin Kebekus mit der sambischen Aids-Aktivistin Connie Mudenda

Carolin Kebekus mit der sambischen Aktivistin Connie Mudenda und ihrer Tochter Lubona

  1. Connie Mudenda und Tochter Lubona: Gemeinsam gegen Aids

Diese Aktivistin gegen Aids und (RED)-Botschafterin leistet Großartiges für Menschen, die mit dem HI-Virus infiziert sind und schafft Aufmerksamkeit dafür, wie wichtig der globale Kampf gegen die Krankheit ist. Gemeinsam mit ihrer Tochter Lubona zeigt sie, dass der Zugang zu den notwendigen antiretroviralen Medikamenten zum Wendepunkt für das gesamte Leben werden kann – und macht sich deshalb schon seit Jahren für andere Frauen und Mütter stark. Im Oktober 2019 sprach sie dazu auf der Wiederauffüllungskonferenz des Globalen Fonds – der eine Rekordunterstützung für die Bekämpfung vermeidbarer Krankheiten folgte.

Connie und Lubona mit ONE-Jugendbotschafter*innen in Berlin

Du willst dich auch für Frauen und Mädchen weltweit einsetzen? Dann mach jetzt den ersten Schritt und mach dich mit deiner Stimme für unsere ‘Armut ist sexistisch’-Kampagne stark! Oder unterstütze die Petition von Black Queen gegen sexuelle Gewalt gegen Frauen im Senegal. Gemeinsam können wir einen Unterschied machen.

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