11. Dezember 2019
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11. Dezember 2019

Weniger Teenager-Schwangerschaften / Stromkrise in Südafrika / Tote bei Zyklon auf Madagaskar

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1. Weniger Teenager-Schwangerschaften
Caroline Wiemann thematisiert auf Spiegel Online die Ursachen und Folgen von Schwangerschaften bei jungen Frauen weltweit. Global betrachtet gebe es einen sinkenden Trend. Allerdings seien Schwangerschaften junger Frauen weltweit ungleich verteilt. Während in der EU eine von hundert Unter-20-jährigen schwanger werde, ist es in Niger eine von sechs. Dort sei die Geburtenrate entsprechend am höchsten in der Welt. Eine frühe Schwangerschaft schränke Mädchen und junge Frauen in ihrer „persönlichen und sozialen Entwicklung ein“, verschlechtere ihre wirtschaftliche Situation und berge die Gefahr von gesundheitlichen Komplikationen. Ein wesentlicher Faktor sei hier auch die Verheiratung von Minderjährigen. In vielen afrikanischen Ländern seien Mädchen oft mit gesellschaftlichen Erwartungen konfrontiert, früh sexuell aktiv zu sein und viele Kinder zu gebären. Insbesondere Sexualaufklärung sowie ein besserer Zugang zu Verhütungsmitteln könne die Lage von Mädchen und jungen Frauen deutlich verbessern.

2. Stromkrise in Südafrika
In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung thematisiert Claudia Bröll die sich zuspitzende Energiekrise in Südafrika. Der staatliche Energieversorger Eskom habe die nationale Stromversorgung stark drosseln müssen. In der Folge werde landesweit die die Stromzufuhr für zweieinhalb Stunden ausgesetzt. Die lückenhafte Energieversorgung habe verheerende Folgen für die Wirtschaft, insbesondere für energieintensive Branchen wie den Bergbau. Der südafrikanische Ökonom Iraj Abedian erwartet bereits eine wirtschaftliche Rezession. Weil Eskom in staatlicher Hand und mit 27 Milliarden Euro hoch verschuldet sei, werden Forderungen laut den Energiemarkt zu liberalisieren. Die Infrastruktur der Energieversorgung sei veraltet und fast gänzlich von Kohle abhängig. Viele Kraftwerke seien zudem noch aus den 1960- und -70er Jahren. Die Folgen gehen jedoch über die Wirtschaftsleistung hinaus. Ganze Staddteile in Johannesburg und Pretoria leiden unter Stromausfällen, die Pumpsysteme der Wasserversorgung könnten nicht richtig arbeiten und Tourist*innen stecken auf dem Tafelberg fest, weil die Seilbahn nicht fahre.

3. Tote bei Zyklon auf Madagaskar
Der Zyklons ‚Belna‘ hat auf Madagaskar schwere Schäden verursacht, wie zdf.de, die Welt, Zeit Online, der Weser Kurier, die Volkstimme und die Neue Württembergische Zeitung melden. Der Wirbelsturm sei am Montag auf den Nordwesten des Inselstaats vor der Südostküste Afrikas getroffen, mittlerweile aber zu einem Sturm abgeflaut. In der Stadt Soalala seien Windböen von bis zu 130 Stundenkilometern gemessen worden. ‚Belna‘ habe Starkregen und hohe Wellen verursacht. Zudem bestehe in einigen Gebieten Überschwemmungsgefahr. Als direkte Sturmfolge haben 1.500 Menschen ihr Zuhause verloren. Neun Menschen seien ums Leben gekommen, mindestens drei werden immer noch vermisst. Tropische Wirbelstürme seien in der Region keine Seltenheit, ihre Saison beginne natürlicherweise allerdings später als zum jetzigen Zeitpunkt.

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