10. Oktober 2019

10. Oktober 2019

UN-bezahlbar – geht Vereinten Nationen das Geld aus? / Gewalt gegen Schwangere / Mosambik: Wahlbeobachter*innen in Gefahr?

1. UN-bezahlbar – geht Vereinten Nationen das Geld aus?          

Unter anderem, die Tagesschau, die Welt, die Süddeutsche Zeitung, Focus online, der Tagesspiegel und die Deutsche Welle berichten über die fehlenden Gelder bei den Vereinten Nationen. Neben der Arbeit der UN und deren Reformen seien auch die Gehälter der Mitarbeiter*innen gefährdet, so UN-Generalsekretär António Guterres. Nur durch Einsparungen, die bereits am Jahresanfang begonnen hätten, sei die Vollversammlung in New York ohne größere Probleme möglich gewesen. Einer der Gründe für die finanziellen Engpässe: Lediglich 129 von 193 Mitgliedsstaaten haben bis jetzt ihre Beiträge bezahlt. Das größte Defizit hinterließen bis jetzt die USA, der größte Beitragszahler. Die UN-Friedensmissionen seien jedoch nicht in Gefahr, da sie durch separate Mittel finanziert werden.

2. Gewalt gegen Schwangere

Der Deutschlandfunk und evangelische.de thematisieren eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die  Übergriffe und Gewalt an Schwangeren in Entwicklungsländern in den Fokus rückt. Nicht nur verbale Angriffe, sondern auch körperliche Gewalt wie Schläge oder Kaiserschnitte ohne Zustimmungen seien in Kliniken und Gesundheitsstationen keine Ausnahmen. In der Studie seien über 2.000 Geburten in Ghana, Guinea, Nigeria und Myanmar untersucht worden. Rund 14 Prozent der beobachteten Frauen seien Opfer körperlicher Gewalt geworden. Laut der WHO sterben täglich weltweit über 800 Frauen bei einer Geburt.

3. Mosambik: Wahlbeobachter*innen in Gefahr?

Mehrere Medien, darunter die Süddeutsche Zeitung, die Deutsche Welle und evangelische.de berichten, dass der Mord an einem Wahlbeobachter in Mosambik nach wie vor für Unruhen sorgt. Laut eines Polizeisprechers sei eine Sondertruppe der Sicherheitskräfte in den Vorfall verwickelt, vier der fünf Tatverdächtigen seien Teil der Einheit gewesen. Der getötete Wahlbeobachter, Anastancio Matavele, sei Mitglied einer Nichtregierungsorganisation (NROs) gewesen und habe im südlichen Mosambik ein Training für Wahlbeobachter*innen abgehalten. Kommende Woche ist die Bevölkerung in Mosambik aufgerufen, eine neue Regierung zu wählen. Sie erfolge nach dem im August geschlossenen Friedensabkommen der Regierungspartei FRELIMO und der Oppositionspartei RENAMO. Die Situation bleibe jedoch angespannt. In der Provinz Gaza sei es bereits zu Manipulationsvorwürfen bei der Wahl gekommen. Auch mehrere NROs haben Fälle von Menschenrechtsverletzungen gemeldet.

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