10. März 2020
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10. März 2020

Sudan: Anschlag auf Ministerpräsident / Müller kritisiert neue EU-Strategie / Äthiopien gedenkt Flugzeugabsturz

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1. Sudan: Anschlag auf Ministerpräsident
Zdf.de, T-Online.de und n-tv.de melden, dass auf Sudans Ministerpräsident Abdalla Hamdok ein Anschlag verübt wurde. Hamdok und sein Konvoi seien am Montagmorgen in Khartum bei der Fahrt vom Norden ins Stadtzentrum angegriffen worden. Hamdok habe unversehrt überlebt, wie sein Twitteraccount und sudanesische Nachrichtenagenturen bestätigen. Ob es andere Tote oder Verletzte gebe, sei noch unklar. Mehrere Fahrzeuge seien beschädigt. Seit August 2019 sei Hamdok Regierungschef im Sudan. Das nordostafrikanische Land befinde sich in einer „Übergangsphase hin zur Demokratie“. Der langjährige Machthaber Omar al-Baschir habe 30 Jahre die Geschicke des Landes gelenkt. Nach einem Militärputsch und al-Bashirs Absetzung seien die Rufe nach Mitsprache und freien Wahlen immer lauter geworden. Auch aufgrund des Drucks der Zivilbevölkerung habe sich eine Übergangsregierung formiert, die sowohl aus Militärs als auch Zivilist*innen besteht. Diese solle den Prozess für die ersten freien und demokratische Wahlen einleiten, die spätestens in drei Jahren stattfinden sollen.

2. Müller kritisiert neue EU-Strategie
Die neue Afrika-Strategie der Europäischen Union birgt einige Schwierigkeiten, wie Marina Strauß in der Deutschen Welle berichtet. Die Kooperation mit der Afrikanischen Union bestehe bereits seit 2000. Diese solle nun vertieft und thematisch erweitert werden. Im neuen 5-Punkte-Plan stehen Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung ganz oben auf der Prioritätenliste. Große Herausforderungen bergen vor allem die Ziele „Frieden und Sicherheit”, „Migration und Mobilität” sowie „Nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung”. Die Sicherheitslage in der Sahelzone bleibe weiterhin kritisch. Der Krieg in Lybien halte an. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell habe sich Anfang Februar in Addis Abeba dafür ausgesprochen, dass die EU mehr Waffen zur Bekämpfung des Terrorismus bereitstellen soll. Eine der größten Kritikpunkte sei die Schwerpunksetzung bei der Verhinderung von Migration. Borrell begründe dies mit dem notwendigen Schutz der EU-Außengrenzen. Entwicklungsminister Gerd Müller kritisiert die EU-Afrika-Strategie und plädiert für einen „Marshall-Plan” für Afrika, wie die Frankfurter Rundschau berichtet. Er fordert größere Investitionen und mehr Innovation. Zudem spricht er sich für einen ständigen EU-Afrikarat und einen EU-Afrikafonds aus.

3. Äthiopien gedenkt Flugzeugabsturz
Heute jährt sich der Absturz der von Ethiopian Airlines betriebenen 737 Max von Boeing erstmalig, wie tagesschau.de, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Focus Online berichten. Bereits wenige Minuten nach dem Start in Addis Abeba sei die Passagiermaschine mit 157 Menschen an Bord verunglückt. Es sei der zweite Absturz dieses Modells innerhalb eines halben Jahres gewesen. Bis heute habe die 737 Max keine Startgenehmigung mehr erhalten. Ein Jahr nach dem Unglück erinnern Angehörige heute an die Opfer. Es gebe bisher keine offizielle Gedenkstätte. Die Trauernden haben sich in Äthiopien an der Unglücksstelle versammelt. Dieser sei in den vergangenen Monaten zu einem Pilgerort geworden.

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