1. November 2021
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1. November 2021

G20: Fortschritte gegen Corona, Stillstand bei Klima / Sudan nach dem Putsch / Äthiopien: Rebellen auf dem Vormarsch

1. G20: Fortschritte gegen Corona, Stillstand bei Klima

Bei den Verhandlungen auf dem G20-Gipfel am Wochenende ging es vor allem um den Klimaschutz und Wege aus der Corona-Pandemie. Darüber berichten unter anderem der Spiegel, die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und der Tagesspiegel. Alle Staats- und Regierungschefs haben das Ziel bekräftigt, bis Ende dieses Jahres eine globale Impfquote von 40 Prozent zu erreichen. Bis 2022 sollen 70 Prozent der Bevölkerung geimpft sein. Weiterhin habe Deutschland angekündigt, nächstes Jahr zusätzliche 75 Millionen Impfdosen an die internationale Impfstoff-Initiative Covax abzugeben. Viele Nichtregierungsorganisationen seien mit dem Ergebnis nicht zufrieden gewesen. “Ziele alleine führen uns nicht aus der Pandemie”, so Stephan Exo-Kreischer, Direktor der Entwicklungsorganisation ONE. Man erwarte einen konkreten Fahrplan der G20-Staaten. Hinsichtlich des Klimawandels haben die G20 schriftlich festgehalten, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen und bis Mitte des Jahrhunderts Klimaneutralität zu erreichen. Industriestaaten sollen jährlich 100 Milliarden Dollar für Klimaschutzmaßnahmen im globalen Süden bereitstellen. Es bleibe allerdings unklar, wie die Klimaziele konkret erreicht und das Geld bereitgestellt werden soll.

 

2. Sudan nach dem Putsch

Im Sudan wurde am Sonntag wiederholt gegen die Machtübernahme durch das Militär demonstriert, nachdem es bei einer Massendemonstration am Samstag Tote und Verletzte gegeben hatte. Darüber berichten Tagesschau.de, der Spiegel, Zeit Online, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, der Tagesspiegel und die Tageszeitung (taz). Demonstrant*innen haben erneut Barrikaden errichtet. Geschäfte in Khartum bleiben geschlossen, Regierungsangestellte gehen landesweit aus Protest nicht zur Arbeit. Hunderttausende Menschen im Land seien am Samstag den Aufrufen von Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Gruppen zu einem „Millionenmarsch“ gefolgt. Es sei die Wiedereinsetzung der zivilen Übergangsregierung gefordert worden, die vom Militär für abgesetzt erklärt worden war. Das Militär habe Brücken und Straßenkreuzungen blockiert. Es sei zu Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften gekommen. António Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen, habe die Berichte über die Gewalt als „alarmierend“ bezeichnet und fordere, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

 

3. Äthiopien: Rebellen auf dem Vormarsch

Nach einem Vorstoß der Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) auf die strategisch wichtige Großstadt Dessie hat die betroffene äthiopische Amhara-Region de facto den Notstand ausgerufen. Darüber berichten der Spiegel, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und ntv.de. In einem “dringenden Handlungsaufruf” hieße es, mit wenigen Ausnahmen müssen ab sofort alle Regierungseinrichtungen die Kriegsanstrengungen unterstützen. Die Sicherheitskräfte haben die Erlaubnis, gegen jeden vorzugehen, der die Kriegsanstrengungen behindere. Nach 20 Uhr seien alle Aktivitäten in den Kommunen verboten. Äthiopiens Regierung hatte zuvor mitgeteilt, ihre Truppen hätten sich zu einem taktischen Rückzug aus Teilen Dessies entschlossen, um zivile Opfer zu vermeiden. Die TPLF hatte am Vortag erklärt, die Stadt unter ihre Kontrolle gebracht zu haben. Regierungssprecher Legesse Tulu habe am Sonntag bekannt gegeben, dass es weitere Kämpfe in und um Dessie gebe. Angesichts der weitgehend blockierten Telefon- und Internetverbindungen gebe es weiterhin keine unabhängigen Angaben.

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