09. Juni 2021
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09. Juni 2021

Corona-Pandemie in Afrika / Namibia: Parlament debattiert über das Versöhnungsabkommen / Afrika & Europa: Eine Partnerschaft auf Augenhöhe

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1. Corona-Pandemie in Afrika

Ilona Eveleens thematisiert in der Tageszeitung (taz), wie sich in vielen afrikanischen Ländern die Corona-Pandemie zunehmend ausbreitet. Zurzeit erleben eine Reihe von Ländern einen erneuten Anstieg der Covidfälle zwischen 20 und 30 Prozent. Denn da Covid-19 hier erst später angekommen sei, so Professor Khama Rogo, Arzt und Mitglied eines Expertenausschusses zu Covid-19 in Kenia, stehe dem afrikanischen Kontinent noch viel bevor. Um der Pandemie adäquat zu begegnen, gebe es jedoch zu wenig und teure Testmöglichkeiten sowie schlecht ausgestattete Kliniken. Zudem gebe es einen Mangel an Impfstoffen und die Lieferungen nach Afrika seien fast zum Stillstand gekommen. Gleichzeitig appellieren Entwicklungsorganisationen vor dem G7-Gipfeltreffen an die reichen Industrieländer, die Patente für Impfstoffe befristet freizugeben. Das berichten Zeit Online, das Redaktionsnetzwerk Deutschland, Merkur und das Ärzteblatt. Auch müsse Technologie in ärmere Länder transferiert werden, um dort langfristig eigene Produktionskapazitäten aufzubauen. Darüber hinaus thematisieren die Deutsche Welle und Focus, ob das Impfziel der internationalen Initiative COVAX noch zu erreichen sei. 

2. Namibia: Parlament debattiert über das Versöhnungsabkommen

Wie Zeit Online, Spiegel, das Redaktionsnetzwerk Deutschland, der Deutschlandfunk und Arte.tv schreiben, hat das Parlament in Namibia mit der Debatte über ein Versöhnungsabkommen mit Deutschland zur Aufarbeitung der Kolonialgeschichte begonnen. Oppositionspolitiker*innen sowie Vertreter*innen der Herero und Nama kritisieren die Vereinbarung scharf. Ganze namibische Bevölkerungsgruppen seien aus dem Verhandlungsprozess zwischen der deutschen und der namibischen Regierung ausgeschlossen worden. So habe es eine mangelnde Beteiligung von Angehörigen der Opfergruppen bei den Verhandlungen gegeben. Auch monieren sie, dass Deutschland den Nachfahren der Opfer keine direkte Entschädigung zahle. Claudia Bröll beleuchtet in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung näher, warum Herero und Nama mit dem Abkommen unzufrieden sind. 

3. Afrika & Europa: Eine Partnerschaft auf Augenhöhe

Martina Schwikowski thematisiert in der Deutschen Welle zum heutigen ersten “Africa Roundtable” neue Wege für die Zusammenarbeit Europas und Afrikas. Europäische und afrikanische Entscheidungsträger*innen aus Wirtschaft und Politik fordern eine Partnerschaft auf Augenhöhe und einen Kurswechsel mit Fokus auf Arbeitsplätzen. Europa brauche Afrika und umgekehrt, betonte Senegals Präsident Macky Sall schon vor Beginn der COVID-19-Krise. Es gehe nicht um Hilfe, denn das werde der Entwicklung Afrikas nicht zu Gute kommen. WTO-Chefin Ngozi Okonjo-Iweala fordert vor dem Treffen eine Belebung der Freihandelszone, eine Globalisierung 2.0. Auch Roundtable-Teilnehmer Mo Ibrahim setze auf innovativere Modelle für Wirtschaftswachstum und Arbeitsplatzbeschaffung im Wiederaufbau nach der Pandemie. Frieden und Sicherheit seien dabei ausschlaggebend.

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