09. April 2021
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09. April 2021

Weniger als zwei Prozent aller Corona-Impfungen in Afrika / Rechnungshof fordert Ausgaben-Stopp / SADC berät über Kampf gegen Terrorismus

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1. Weniger als zwei Prozent aller Corona-Impfungen in Afrika

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) seien an die 1,3 Milliarden Menschen in Afrika bisher weniger als zwei Prozent aller weltweit ausgelieferten Impfdosen verabreicht worden. Das berichten Deutschlandfunk und die Evangelische. David Ehl schreibt in der Deutschen Welle, dass in einigen Ländern die Impfkampagne noch nicht einmal begonnen hat. Laut Clemens Schwanhold, politischer Referent bei der Nichtregierungsorganisation ONE, gebe es mit Blick auf Afrika zwar die gute Nachricht, dass 44 Länder bereits Impfstoff erhalten haben, das bedeute im Umkehrschluss aber auch, dass zehn Länder bisher noch gar keinen Impfstoff erhalten haben. Die WHO befürchtet weitere Verzögerungen der Vakzin-Lieferungen an afrikanische Länder, nachdem Indien den Export von Impfstoffen vorübergehend untersagt habe. Der weltweit größte Impfstoffhersteller habe Probleme, seine eigene Bevölkerung zu impfen, wie David Pfeifer in der Süddeutsche Zeitung thematisiert. Das Serum Institut of India produziere Impfdosen nicht nur für Indien, sondern auch für die 92 ärmsten Länder der Welt. 

2. Rechnungshof fordert Ausgaben-Stopp

Unter anderem Welt, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Spiegel melden, dass der Bundesrechnungshof harte Kritik an der Krisen-Finanzpolitik der großen Koalition übt. in Ausgabenmoratorium durch die nächste Bundesregierung sei unausweichlich. Die Kontrolleure des Bundeshaushalts kritisieren, dass in der mittelfristigen Finanzplanung von Finanzminister Olaf Scholz für die Jahre 2023 bis 2025 bereits absehbare Belastungen nur in unzureichendem Maße berücksichtigt sind. Dazu gehören unter anderem in Aussicht gestellte Mittel für die Entwicklungspolitik. So dürfe es in den Einzelplänen für Verteidigung und Entwicklungszusammenarbeit von 2023 an jeweils rund 3 Milliarden Euro im Jahr fehlen. 

3. SADC berät über Kampf gegen Terrorismus

Wie Deutschlandfunk, die Tageszeitung (taz) und die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichten, haben sich die sechs Staats- und Regierungschefs der Staatengemeinschaft des südlichen Afrika (SADC) gestern zu einem Anti-Terror-Gipfel in Mosambiks Hauptstadt Maputo getroffen. Vorausgegangen waren wochenlange Angriffe durch Rebellen auf die Stadt Palma im Norden von Mosambik. SADC habe mit großer Sorge auf die Terrorattacken reagiert und beschloss einen „sofortigen technischen Einsatz“ in Mosambik. Konkrete Schritte dazu sollen auf einem weiteren Krisengipfel Ende des Monats beraten werden. Die Anschläge seien ein „Affront gegen den Frieden und die Sicherheit nicht nur in Mosambik, sondern auch der Region und in der gesamten internationalen Gemeinschaft“, so Botswanas Präsident Mokgweetsi Masisi. 

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