08. Oktober 2019

08. Oktober 2019

Bilanz in Mali / Kinderlos in Nigeria / Afrika: Tourismus so hoch wie nie

1. Bilanz in Mali

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer betonte bei ihrem Besuch in Mali die strategische Bedeutung des Landes und sprach sich für die weitere Präsenz der Bundeswehr in Mali aus, wie unter anderem ZDF, die Tagesschau, ntv, Focus Online und die Neue Osnabrücker Zeitung melden. Kramp-Karrenbauer habe auch ein positives Fazit zur Ausbildungsmission EUTM gezogen, an der auch deutsche Soldat*innen beteiligt seien. Man dürfe diese Mission jedoch nicht von anderen wie etwa der UN-Mission Minusma trennen, sondern müsse diese gemeinsam betrachten. Die Stabilität Malis spiele auch bei der Sicherheitslage in Europa eine Rolle, so die Verteidigungsministerin. Verbesserungsbedarf gebe es bei der Kooperation der G5-Gruppe (Mauretanien, Mali, Niger, Burkina Faso und Tschad) über die Landesgrenzen hinaus. Während die Terrorist*innen international kooperierten, täten dies die regionalen Einsatzgruppen oft nicht. Spiegel Online berichtet weiter, dass es am Sonntag kurz vor dem Besuch der Verteidigungsministerin in Mali zu einem Angriff auf Blauhelmsoldat*innen der Uno-Friedensmission kam.

2. Kinderlos in Nigeria

Katrin Gänsler schreibt in der Tageszeitung (taz) über die Stigmatisierung von Kinderlosen in Nigeria. Nigeria sei mit einer statistischen Geburtenrate von 4,8 Kindern pro Frau der bevölkerungsreichste Staat Afrikas, umso schlimmer sei es für Paare, die keine Kinder bekommen können, so Oladapo Ladipo, Gynäkologe und Präsident der Gesellschaft für Reproduktions- und Familiengesundheit (ARFH). Es gebe nur Schätzungen, wie viele Paare betroffen seien doch die Zahlen seien in den letzten Jahren angestiegen. Die Gründe seien vielfältig so Ladipo. Unter anderem gebe es Infektions- und Sexualkrankheiten bei Frauen oder Zeugungsunfähigkeit durch Mumpserkrankungen bei Männern. Auch könne der Trend beobachtet werden, dass sich durch längere Bildung das Gebäralter nach hinten verschiebt. Hohe Jugendarbeitslosigkeit führe auch dazu, dass viele sich eine Familie praktisch nicht leisten könnten. Kinderlosigkeit sei zudem ein schwieriges Thema in Nigeria, weshalb auch Zeremonien und Heilkräuter, die dem abhelfen sollen, boomen. Auch der Handel mit Neugeborenen werde in Nigeria durch den starken Kinderwunsch weiter angetrieben, schreibt Gänsler.

3. Afrika: Tourismus so hoch wie nie

Kerstin Schweizer berichtet in der Deutschen Welle über den wachsenden Tourismus in Afrika. Noch nie seien so viele Tourist*innen nach Afrika gekommen wie im vergangenen Jahr. Grund hierfür sei unter anderem der stetige Infrastrukturausbau. Als bestes Beispiel diene hierfür Äthiopiens Flughafen, der durch den stetigen Ausbau zu einem wichtigen Drehkreuz geworden sei. Auch Visaerleichterungen hätten mehr Tourist*innen in das Land gezogen wie in keinem anderen Staat des Kontinents. Generell seien die Investitionen in die Tourismusbranche in Subsahara-Afrika höher als in Nordafrika. Neben Tourismus versprechen sich die Regionen auch wirtschaftliches Wachstum. Insbesondere das afrikanische Freihandelsabkommen solle diesen Tourismus-Trend unterstützen, so Schweizer. Das Potenzial in Afrika sei groß, der Kontinent stehe gerade am Anfang.

 

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