08. August 2019
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08. August 2019

Friedenssignale in Mosambik / Simbabwe: Hilfe gegen Hunger / Wird das Wasser knapp?

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1. Friedenssignale in Mosambik

Mehrere Medien, darunter die Tageszeitung (taz), die Süddeutsche Zeitung und die junge Welt berichten, dass die Regierung Mosambiks und die Oppositionspartei Renamo ein Friedensabkommen geschlossen haben. Bereits am vergangenen Dienstag haben beide Parteien das Abkommen unterzeichnet. Darin haben sie sich auf eine anhaltende Waffenruhe geeinigt und bekennen sich zur Wahrung der Stabilität des Landes. Das fragile Friedensabkommen von 1992 zwischen der Frelimo-Gruppe und den Rebell*innen der Renamo-Angehörigen sei im Jahr 2013 von den Renamo aufgekündigt worden. Erst im Jahr 2016 sei eine erneuerte Waffenruhe vereinbart worden. Das aktuelle Abkommen solle vor allem auch die anstehenden Wahlen im Oktober erleichtern. Mosambiks Präsident Filipe Nyusi und Oppositionsführer Ossufo Momade sehen vor allem großes Potenzial für wirtschaftliches Wachstum. Frieden, Sicherheit und nachhaltige Entwicklungen seien die obersten Prioritäten, um Afrika weiter aufzubauen, so Moussa Faki, Kommissionspräsident der Afrikanischen Union zum unterzeichneten Friedensabkommen. Mosambiks riesiges Erdgasvorkommen berge großes Potenzial für eine starke wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region, so Angolas Präsident Joao Lourenco.

2. Simbabwe: Hilfe gegen Hunger

Wie unter anderem n-tv, der Deutschlandfunk, General Anzeiger und evangelische.de berichten, ruft die UNO die internationale Gemeinschaft zu Hilfeleistungen für Simbabwe auf. Grund hierfür sei die starke Nahrungsmittelknappheit in dem Land. Von 16 Millionen Menschen benötigen rund fünf Millionen dringend Hilfe. Auch brauchen fast 2,5 Millionen Menschen schnellstmöglich humanitäre Unterstützung, da sie von einer Hungersnot bedroht seien. Grund für diese dramatische Situation sei die anhaltende Wirtschaftskrise sowie Wetterextreme. Im März dieses Jahres habe der Zyklon ‚Idai‘ für schwere Verwüstungen und Nahrungsmittelausfälle gesorgt. David Beasley, Exekutivdirektor des UN-Welternährungsprogramm, forderte die internationale Gemeinschaft dazu auf, rund 300 Millionen Euro für Simbabwe bereit zu stellen.

3. Wird das Wasser knapp?

Julia Merlot berichtet bei Spiegel Online, dass Wasser weltweit zu einem knappen Nahrungsmittel werden kann. Bereits am Dienstag berichteten die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Süddeutsche Zeitung, dass der Thinktank ‚World Resource Institute‘ (WRI) ermittelt habe, dass Wasserknappheit in immer mehr Ländern immer früher ein Thema sein wird. 2018 erlebte Kapstadt bereits einen ‚Day Zero‘ – also einen Tag, an dem kein Wasser aus den Leitungen mehr gekommen sei. Dies könne laut dem WRI immer öfter vorkommen, besonders in ohnehin trockenen Staaten des Nahen Ostens sowie in Nordafrika. Aktuelle leiden bereits 17 Staaten unter sehr hohem Wasserstress, weitere 27 seien mit einem hohen Risiko eingestuft worden. Bei Ländern, die bereits von Trockenheit betroffen seien, können kleine Dürren die Situation sehr schnell verschlimmern und einen scherwiegenden Wasserstress auslösen.

 

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