07. Juni 2019
Top-Themen

07. Juni 2019

AU suspendiert Sudans Mitgliedschaft / 3 plus für die KfW / Gesucht: Lokale High-Tech-Lösungen in Entwicklungsländern

Mach mit

Jetzt mitmachen und extreme Armut bekämpfen

1. AU suspendiert Sudans Mitgliedschaft
Viele Medien, darunter die Süddeutsche Zeitung, der Tagesspiegel, die tageszeitung (taz), die Hannoversche Allgemeine Zeitung, ZDF.de, FAZ.net, Zeit Online und der Deutschlandfunk melden, dass die Afrikanische Union (AU) die Mitgliedschaft Sudans in dem Staatenbund vorerst ausgesetzt hat. Grund sei die gewaltsame Unterdrückung der seit Monaten anhaltenden Proteste seitens der regierenden Militärführung. Die Mitgliegschaft sei ausgesetzt, bis es eine zivil geführte Übergangsregierung gebe, so die AU. Bei den Einsätzen gegen Demonstrierende seien bereits über 100 Menschen getötet und 500 verletzt worden. Das sudanesische Gesundheitsministerium spreche von lediglich 46 Toten. Trotz der Repressionen wolle die Protestbewegung weiter daran festhalten, friedlich zu demonstrieren.

2. 3 plus für die KfW
In der Frankfurter Rundschau thematisiert Tobias Schwab die Selbstevaluation der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die deutsche Förder- und Entwicklungsbank habe 180 ihrer Projekte untersucht und davon 77 Prozent als erfolgreich eingestuft. Dieses Ergebniss könne sich sehen lassen, so KfW-Vorstandsmitglied Joachim Nagel. Als Vergleich: Die Weltbank erreiche Quoten zwischen 60 und 70 Prozent. Geprüft worden sei nach den fünf Kriterien „Relevanz, Effektivität, Effizienz, Impact und zeitliche Nachhaltigkeit“. Die Durchschnittsnote aller untersuchten Projekte liege bei 2,8 (1 für „sehr gut“ und 5 für „eindeutig unzureichend“). Erwähnenswert sei, dass Projekte in Subsahara-Afrika, die oft unter erschwerten Bedingungen durchgeführt werden, mit einer 3,0 bewertet wurden. Die größte Erfolgsquote gebe es in Asien mit 91 Prozent positiv bewerteten Projekten. Laut dem Evaluierungsbericht müsse der Fokus insgesamt stärker auf mittelgroße Städte in armen Ländern rücken. Prognosen zufolge werden sie ob der Landflucht in Asien und Afrika die meisten Menschen aufnehmen müssen.

3. Gesucht: Lokale High-Tech-Lösungen in Entwicklungsländern
Im Deutschlandfunk setzt sich Katharina Nickoleit mit Medizintechnik in Entwicklungsländern auseinander. Die Herausforderungen für Ingenieure sei die häufig stattfindenden Stromausfälle, die die Anfertigung bestimmter Spezialanfertigungen wie künstliche Sprunggelenke so gut wie möglich machen. Zudem gebe es oft Probleme bei der Beschaffung von Ersatzteilen bestimmter Geräte. Die Kunst liege darin, einfache und lokale Lösungen zu finden. Diese seien zudem oft mit weniger Kosten verbunden. Es gebe in Entwicklungsländern ein riesiges wirtschaftliches Potential. Um dieses zu erschließen, müssen Hersteller ihre Produkte allerdings an die Bedürfnisse in diesen Ländern anpassen.

×

Jetzt mitmachen und extreme Armut bekämpfen

Durch deine Teilnahme erklärst du dich mit unserer Privacy Policy einverstanden. Da ONEs Hauptsitz in den USA ist, befinden sich dort auch unsere Server. Dorthin werden deine Daten übermittelt.
Du willst immer auf dem Laufenden sein, wie du dich im Kampf gegen extreme Armut engagieren kannst?
Dann trag dich auf unserem Verteiler ein, um E-Mails von ONE zu erhalten und gemeinsam mit Millionen Menschen weltweit extreme Armut und vermeidbare Krankheiten zu bekämpfen. Deine Unterstützung bedeutet uns sehr viel. Wir werden dich niemals um Spenden bitten. Du kannst dich jederzeit austragen.
Bist du sicher? Wenn du 'Ja' auswählst, zeigen wir dir weitere Wege, dich mit deiner Stimme im Kampf gegen extreme Armut einzusetzen. Du kannst dich jederzeit austragen.

Diskutiere mit

Regeln für Kommentare

Ähnliche Beiträge