07. April 2021

07. April 2021

Amnesty: Corona-Krise verschlechtert Menschenrechtslage weltweit / Die Hälfte der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu guter Gesundheitsversorgung / Mosambik: 10.000 Menschen ohne Schutz

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1. Amnesty: Corona-Krise verschlechtert Menschenrechtslage weltweit

Zahlreiche Medien, darunter Tagesschau.de, ZDF heute, Spiegel, Deutschlandfunk, das Redaktionsnetzwerk Deutschland  und Zeit Online, thematisieren heute den Bericht von Amnesty International, welcher eine deutliche Verschlechterung der Menschenrechtslage für Millionen Menschen weltweit im Zuge der Corona-Krise aufzeigt. Besonders in Afrika südlich der Sahara, wie in Äthiopien, Mosambik, Kamerun und Nigeria, sei die verheerende Auswirkung gewalttätiger Konflikte durch die Corona-Krise verstärkt worden. In Ländern wie Angola, Guinea und Uganda sei der Pandemie-Schutz als Ausrede genutzt worden, um gegen Oppositionelle, Menschenrechtler und Aktivisten vorzugehen. Der Amnesty-Jahresbericht prangert aber noch einen anderen Missstand an, nämlich mangelnde Fairness bei der Impfstoffverteilung seitens reicher Länder. 

2. Die Hälfte der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu guter Gesundheitsversorgung

Zum Weltgesundheitstag berichten unter anderem Deutschlandfunk, das Ärzteblatt und das Handelsblatt über weltweite Mängel bei der Gesundheitsversorgung. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) habe die Hälfte der Weltbevölkerung keinen Zugang zu einer guten Gesundheitsversorgung. Dabei zeige die Coronapandemie, wie anfällig eine hochmobile Gesellschaft für infektiöse Krankheiten sei, so die DSW. Eine flächendeckende Gesundheitsversorgung für die Prävention und Eindämmung von Pandemien sei deswegen wichtiger denn je. Medizinische Versorgung muss aus Sicht der WHO im Zuge der Corona-Krise viel gerechter verteilt werden. Globale Gesundheitskrisen verschärfen bestehende gesundheitliche, soziale und geschlechterbasierte Ungleichheiten. Laut WHO werden drei Viertel der verfügbaren Impfdosen in gerade einmal zehn der reichsten Länder verimpft. 

3. Mosambik: 10.000 Menschen ohne Schutz

Tagesschau.de und die Tageszeitung (TAZ) schreiben heute über die Lage in Mosambik, nachdem islamistische Terroristen die Stadt Palma im Norden des Landes angegriffen haben. Inzwischen habe Mosambiks Armee die Stadt Palma von den islamistischen Rebellen zurückerobert, aber zehntausende Menschen leben dort nun ohne Schutz oder seien auf der Flucht. Die humanitäre UN-Koordinationsstelle OCHA habe zuletzt über 9.000 Menschen aus Palma, die Hälfte davon Kinder, in benachbarten Distrikten durch Nothilfeorganisationen registriert. Dass die Probleme in dem rohstoffreichen aber von Armut geprägten Land nicht militärisch gelöst werden können, betont auch Johannes Dieterich in seinem Beitrag in der Frankfurter Rundschau.

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