04. Oktober 2019

04. Oktober 2019

Jens Spahn in Afrika / Südafrika und Nigeria: Gespräche nach Ausschreitungen / Unglück im Kongo

 1. Jens Spahn in Afrika

Mehrere Medien, darunter Zeit Online, die Süddeutsche Zeitung, das Handelsblatt, BR24 und die Deutsche Welle berichten, dass Deutschland mehr finanzielle Hilfen für den Kampf gegen Ebola bereitstellen wird. Gesundheitsminister Jens Spahn habe bei einem Treffen der Afrikanischen Union in Addis Abeba, Äthiopien, rund eine Million Euro zugesagt. Die Mittel sollen sowohl in Früherkennungssysteme für Ebola investiert werden, als auch in die „Centers for Disease Control and Prevention“. Diese überwachen die Ausbreitung der Krankheit auf dem afrikanischen Kontinent. Nur durch frühes Erkennen könne Ebola effektiv bekämpft werden, so Gesundheitsminister Spahn. Deutschland habe sich bereits in den vergangen beiden Jahren mit rund 20 Millionen Euro an der Ebola-Bekämpfung beteiligt. Spahn wird bei seiner Afrika-Reise neben Äthiopien auch die Länder Ruanda, die Demokratische Republik Kongo sowie Nigeria besuchen.

2. Südafrika und Nigeria: Gespräche nach Ausschreitungen

Wie die Deutsche Welle meldet, haben sich gestern die Präsidenten von Nigeria und Südafrika in Pretoria getroffen. Dort haben sie unter anderem über die fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Südafrika gesprochen. Beide Staatschefs haben sich auch für eine stärkere Repräsentation Afrikas beim UN-Sicherheitsrat ausgesprochen. Die Anzahl der vertretenen Länder im Sicherheitsrat sei nicht repräsentativ, so Cyril Ramaphosa, Präsident Südafrikas. Weiterhin werde bei dem bis Samstag andauernden Staatsbesuch auch über die künftige wirtschaftliche Zusammenarbeit der beiden Länder gesprochen. Zuletzt sorgten in Südafrika fremdenfeindliche Gewaltausbrüche für Aufsehen, daraufhin kehrten hunderte von Nigerianer*innen aus Furcht vor Angriffen in ihre Heimat zurück. Nun wollen sich Nigerias Präsident Muhammadu Buhari und Cyril Ramaphosa für eine gute und wirtschaftlich stabile Beziehung der beiden Länder einsetzen.

3. Unglück im Kongo

Bei einem Minenunglück im Kongo sind mindesten 21 Menschen ums Leben gekommen, das berichten unter anderem ZDF, Zeit Online, die Welt und der Deutschlandfunk. Der Einsturz der Goldmine ereignete sich im Osten des Kongos, dort hätten auch Kinder und schwangere Frauen gearbeitet. Die illegalen Minen in dem Land hätten oft keine ausreichenden Sicherheitsstandards. Aktuell werden noch weitere 20 Menschen vermisst. Bereits im Juni dieses Jahres seien bei dem Einsturz einer Kupfermine im Südosten des Kongos 40 Menschen ums Leben gekommen.

Mach mit

Jetzt mitmachen und extreme Armut bekämpfen

Jetzt mitmachen und extreme Armut bekämpfen

Durch deine Teilnahme erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden. Da ONEs Hauptsitz in den USA ist, befinden sich dort auch unsere Server. Dorthin werden deine Daten übermittelt.

Du willst immer auf dem Laufenden sein, wie du dich im Kampf gegen extreme Armut engagieren kannst?

Dann trag dich auf unserem Verteiler ein, um E-Mails von ONE zu erhalten und gemeinsam mit Millionen Menschen weltweit extreme Armut und vermeidbare Krankheiten zu bekämpfen. Deine Unterstützung bedeutet uns sehr viel. Wir werden dich niemals um Spenden bitten. Du kannst dich jederzeit austragen.
Privacy options
Bist du sicher? Wenn du 'Ja' auswählst, zeigen wir dir weitere Wege, dich mit deiner Stimme im Kampf gegen extreme Armut einzusetzen. Du kannst dich jederzeit austragen.

Durch deine Teilnahme erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden. Da ONEs Hauptsitz in den USA ist, befinden sich dort auch unsere Server. Dorthin werden deine Daten übermittelt.

Ich möchte per E-Mail über aktuelle Kampagnen informiert werden (Du kannst dich jederzeit hier austragen)

Diese Website ist durch reCAPTCHA geschützt. Es gelten die Google Datenschutz & Geschäftsbedingungen

Ähnliche Beiträge