04. Dezember 2018
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04. Dezember 2018

DR Kongo: Krieg und Ebola / Mehr Einsatz für das Klima / Superstars gegen Armut

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1. DR Kongo: Krieg und Ebola
In der Süddeutschen Zeitung behandeln Nathalie Bertrams und Ingrid Gercama die Lage in der Demokratischen Republik Kongo, das von bewaffneten Konflikten und einer Ebola-Epidemie betroffen ist. Mit 440 Infizierten und 225 Toten sei der derzeitige Ebola-Ausbruch der zweitschlimmste der Welt. Insbesondere die bewaffneten Konflikte um Rohstoffe im Osten des Landes stellen das Gesundheitsministerium sowie internationale Organisationen vor große Herausforderungen. Über eine Million Menschen seien auf der Flucht vor der Gewalt. Trotz der UN-Mission Monusco, die seit 1999 mit rund 16.000 Soldat*innen vor Ort stationiert sei, sei „kein Ende des Krieges in Sicht“. Das Risiko für eine Ausbreitung der Infektionskrankheit in Nachbarländer werde als „sehr hoch“ eingeschätzt. Hoffnung bereite eine neue experimentelle Ebola-Impfung, die dafür verantwortlich sei, dass es nicht bereits „Tausende Fälle“ gebe, so Peter Salama, Direktor des Notfall-Programms der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Das Serum werde vom US-amerikanischen Pharmaunternehmen Merck produziert und von der Impfallianz Gavi finanziert. Mit Mittelzusagen in Höhe von 600 Millionen Euro bis 2020 sei Deutschland der viertgrößte Geber der Impfallianz. Gavi setzte sich für einen besseren Zugang zu Impfmitteln in Entwicklungsländern ein und habe zusammen mit Merck 300.000 Dosen der Vakzine für den Ostkongo zugesagt.

2. Mehr Einsatz für das Klima
Wie unter anderem die Welt und der Tagesspiegel melden, spricht sich Entwicklungsminister Gerd Müller dafür aus, die Weltklimakonferenz nicht mehr jährlich, sondern alle zwei Jahre stattfinden zu lassen. Er wolle die globalen Klimaverhandlungen „schlanker und effizienter“ machen. Der zähe Fortschritt sei angesichts der Dringlichkeit ein „Unding“, so der Minister. Kürzlich habe die brasilianische Regierung die Ausrichtung der Klimakonferenz 2019 abgesagt. Um den Klimawandel zu bekämpfen, müsse die internationale Staatengemeinschaft Regionen wie Afrika, Brasilien, Indien oder China stärker unterstützen, sagte Müller bereits vorgestern in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.

3. Superstars gegen Armut
Unter anderem Spiegel Online, stern.de, die Stuttgarter Nachrichten sowie die Neue Züricher Zeitung berichten von dem „Global Citizen“-Konzert im südafrikanischen Johannesburg. Anlässlich des 100. Geburtstag des verstorbenen Anti-Apartheidkämpfers und ehemaligen Präsidenten Südafrikas, Nelson Mandela, seien dort internationale Größen wie Beyoncé, Jay-Z, Ed Sheeran, Coldplay, Pharell Williams und auch der südafrikanische Komiker Trevor Noah aufgetreten. Die US-amerikanische Talkmasterin Oprah Winfrey habe die Veranstaltung moderiert. Der Eintritt sei frei für alle gewesen, die sich politisch oder sozial engagieren. Die Organisation Global Citizen setze sich für den Kampf gegen Armut ein.

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