03. Dezember 2018
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03. Dezember 2018

Entwicklungshilfe für Klimaschutz / Afrika: Deutsche Wirtschaft zögert noch immer / Kein Afrika-Cup in Kamerun

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1. Entwicklungshilfe für Klimaschutz
Viele Medien, darunter tagesschau.de, zdf.de, Spiegel Online, stern.de, FAZ.net und der Deutschlandfunk, melden, dass die Weltbank ihre Finanzhilfen für den Klimaschutz verdoppeln will. Auf der derzeit stattfindenden UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz habe sie mitgeteilt, bis 2025 rund 200 Milliarden US-Dollar in den Klimaschutz in Entwicklungsländern zu investieren. Ohne eine Reduzierung der Emissionen und Anpassungen an die Klimaveränderung seien bis 2030 zusätzlich hunderte Millionen Menschen von Armut bedroht. Die Industriestaaten seien noch deutlich entfernt von ihrer Zusage, den Entwicklungsländern bis 2020 100 Milliarden US-Dollar für die Bewältigung von Klimafolgen bereitzustellen. Im vergangenen Jahr habe der Beitrag bei 57 Milliarden US-Dollar gelegen. Die Bundesregierung habe zudem angekündigt, ihre Zusagen für den UN-Klimafonds auf 1,5 Milliarden Euro zu verdoppeln.

2. Investitionen in Afrika: Deutsche Wirtschaft zögert noch immer
In der Welt thematisiert Ansgar Graw die Entwicklungspolitik der Bundesregierung.  Die vielen afrikapolitischen Initiativen – darunter der Marshallplan mit Afrika (BMZ), Initiative Pro!Afrika (BMWi), Compacts with Africa (BMF) – verfolgen zwar alle das Ziel, Privatinvestitionen in Afrika zu fördern, allerdings verlaufe die Umsetzung stockend. FDP-Entwicklungspolitiker Olaf in der Beek kritisierte dies als „Ankündigungspolitik“. Bisher beteilige sich kein einziges Unternehmen an den Projekten der Bundesregierung. Bei den sogenannten Reformpartnerschaften mit der Elfenbeinküste, Tunesien und Ghana werden die Interessen deutscher Unternehmer*innen „nicht wirklich berücksichtigt“, so Christoph Kannengießer, Hauptgeschäftsführer des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft. Dennoch habe die deutsche Wirtschaft durchaus Interesse an einem verstärkten Engagement in Afrika. Zudem zeigten sich sowohl in der Beek als auch der AfD-Bundestagsabgeordnete Markus Frohnmaier enttäuscht über die Rücknahme des Entwicklungsinvestitionsgesetzes, das Entwicklungsminister Gerd Müller im Sommer angekündigt habe. Damit hätte man die Entwicklungszusammenarbeit mit der Außenwirtschaftsförderung verknüpfen können, so Frohnmaier.

3. Fußball: Kein Afrika-Cup in Kamerun
Wie mehrere Medien, unter anderem Spiegel Online, tagesschau.de und der Deutschlandfunk bereits am Freitag und am Samstag meldeten, hat der afrikanische Fußballverband (Caf) Kamerun die Ausrichtung des Afrika-Cups 2019 entzogen. Zum einen sei das Land im Verzug bei dem Bau von Stadien. Zum anderen sei die Sicherheitslage im Land bedenklich. Es gebe vor Ort bewaffnete Unruhen zwischen der englischsprachigen Minderheit und der frankophonen Zentralregierung.

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