02. Februar 2021
Top-Themen

02. Februar 2021

Die zweite Welle in Afrika wird auch zur Gefahr für Europa / Neue Malaria-Mücke verbreitet sich in Ostafrika / Tigray-Konflikt dauert an

Mach mit

Jetzt mitmachen und extreme Armut bekämpfen

1. Die zweite Welle in Afrika wird auch zur Gefahr für Europa

In einem Spiegel-Artikel analysiert Fritz Schaap die Ursachen und Folgen der zweiten Corona-Welle in Afrika. Diese treffe den afrikanischen Kontinent wesentlich härter als die erste. Infektionszahlen und die Todesrate steigen seit Mitte Januar rasant an. Kliniken seien immer stärker überlastet. Neben Weihnachtsfeiertagen und Massenveranstaltungen zu Wahlkämpfen sei die in Südafrika entdeckte Coronavirus-Mutation einer der Haupttreiber. Diese sei 50 Prozent ansteckender als das ursprüngliche Virus und verbreite sich immer mehr in anderen afrikanischen Ländern. Bisher seien nur in wenigen Ländern Afrikas mit den Impfungen begonnen worden. Seit gestern habe nun auch Südafrika die ersten Impfstoffe erhalten, wie das Nürnberger Blatt und der Tägliche Anzeiger Holzminden berichten. Da die meisten afrikanischen Staaten voraussichtlich noch lange auf Impfstoffe warten müssen, warnen Expert*innen nun vor einer dritten, vierten und fünften Welle. Je länger das Virus in Afrika im Umlauf sei, desto größer sei die Wahrscheinlichkeit, dass es weiter mutiere und bestehende Impfstoffe weniger wirksam werden. Diese mutierte Form könne auch nach Europa gelangen.

2. Neue Malaria-Mücke verbreitet sich in Ostafrika

Mehrere Medien, darunter die Süddeutsche Zeitung, Spiegel, die Deutsche Welle und die Stuttgarter Nachrichten, melden die Verbreitung einer neuen Malaria-Mücke in Ostafrika. Der Moskito Anopheles stephensi sei in der Vergangenheit vor allem in Indien zu finden gewesen, breite sich aber seit einigen Jahren in Städten am Horn von Afrika aus. Wissenschaftler*innen haben nun beobachtet, dass diese Mücke sehr anfällig für die örtlichen Malaria-Arten ist. Zudem habe die Gefahr einer Ansteckung in Städten bisher geringer gegolten als auf dem Land. Die neue Variante sei jedoch anpassungsfähiger und verbreite sich besonders gut in Städten. Malaria ist in Afrika weit verbreitet und tötete dort laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 2019 etwa 384.000 Menschen. 

3. Tigray-Konflikt dauert an

Zahlreiche Medien, darunter die Süddeutsche Zeitung, Westdeutsche Zeitung, N-tv.de und die Stuttgarter Nachrichten, berichten über den andauernden Konflikt in der äthiopischen Region Tigray. Nach den Plänen der Zentralregierung habe der Militäreinsatz in Tigray im Norden von Äthiopien schnell über die Bühne gehen sollen: Die Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) verdrängen, Ordnung schaffen und die Machtbalance wiederherstellen. Doch nun habe er sich zu einen komplexen Konflikt entwickelt, welcher verheerende Folgen haben und die gesamte Region destabilisieren werde. Die Regierung von Friedensnobelpreisträger Abiy Ahmed beteuert, in Tigray nur “Recht und Ordnung” wiederherstellen zu wollen. In den Geflüchtetenlagern im Sudan zeichne sich zunehmend eine humanitäre Katastrophe ab. Zehntausende Menschen seien in die Flucht getrieben worden. Millionen Menschen drohe eine Hungersnot. 

Jetzt mitmachen und extreme Armut bekämpfen

Durch deine Teilnahme erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden. Da ONEs Hauptsitz in den USA ist, befinden sich dort auch unsere Server. Dorthin werden deine Daten übermittelt.

Du willst immer auf dem Laufenden sein, wie du dich im Kampf gegen extreme Armut engagieren kannst?

Dann trag dich auf unserem Verteiler ein, um E-Mails von ONE zu erhalten und gemeinsam mit Millionen Menschen weltweit extreme Armut und vermeidbare Krankheiten zu bekämpfen. Deine Unterstützung bedeutet uns sehr viel. Wir werden dich niemals um Spenden bitten. Du kannst dich jederzeit austragen.
Privacy options
Bist du sicher? Wenn du 'Ja' auswählst, zeigen wir dir weitere Wege, dich mit deiner Stimme im Kampf gegen extreme Armut einzusetzen. Du kannst dich jederzeit austragen.

Durch deine Teilnahme erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden. Da ONEs Hauptsitz in den USA ist, befinden sich dort auch unsere Server. Dorthin werden deine Daten übermittelt.

You agree to receive occasional updates about ONE’s campaigns. You can austragen at any time.

Diese Website ist durch reCAPTCHA geschützt. Es gelten die Google Datenschutz & Geschäftsbedingungen

Ähnliche Beiträge