01. April 2021
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01. April 2021

Welthandel erholt sich schneller als erwartet / China: Knebelkredite für Entwicklungsländer / Milliardengewinn mit Corona-Impfstoff

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1. Welthandel erholt sich schneller als erwartet

Wie Deutschlandfunk, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Zeit Online berichten, erholt sich der Welthandel laut Welthandelsorganisation (WTO) nach der Corona-Krise schneller als gedacht. Die WTO erwarte in diesem Jahr eine Zunahme des globalen Warenverkehrs um 8 Prozent. Gleichzeitig haben vor allem der Nahen Osten, Südamerika und Afrika mit Import-Rückgängen um fast 9 Prozent zu kämpfen. Der Zugang zu Impfstoffen trage am meisten zu einer schnellen Erholung bei, betont WTO-Chefin Ngozi Okonjo-Iweala. Daher müssen die Kapazitäten zur Herstellung auch in Entwicklungsländern ausgeweitet werden. In einem Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau appellieren auch Lucia Puttrich und Tanja Gönner an eine nachhaltige Unterstützung im Umgang mit der Pandemie und deren Folge. Weil die Voraussetzungen dafür in Afrika ungleich schlechter seien als in Europa, werden die Auswirkungen dort verheerender sein. Das Handelsblatt verweist auf Entwicklungsminister Gerd Müller, der prophezeit, dass an den Folgen der Pandemie mehr Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern sterben werden als an dem Virus selbst.

2. China: Knebelkredite für Entwicklungsländer

Eine Studie des Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) zeigt, dass China auf Geheimverträge bei Krediten setzt. Das thematisieren untere anderem die Süddeutsche Zeitung, Deutsche Welle, Arte.tv, Spiegel und Welt. Dem IfW liegen 100 eigentlich geheime Kreditverträge Chinas mit 24 Entwicklungsländern in einem Volumen von 36,6 Milliarden Dollar vor. Die Kreditbedingungen erschweren es den Ländern, die sich  wegen der Corona-Pandemie in einer finanziellen Notlage befinden, “ihre Schuldensituation in den Griff zu bekommen”, so die Autor*innen der Studie. Schon länger argumentieren Forscher*innen und Ökonom*innen, dass China vermehrt versuche, Entwicklungs- und Schwellenländer über Kredite abhängig zu machen. So könne sich das Land  leichter Zugang zu Großprojekten wie Häfen und Straßen sichern. 

3. Milliardengewinn mit Corona-Impfstoff

Philip Plickert schreibt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über die Gewinne der Pharmakonzerne mit dem Corona-Impfstoff. Pfizer prognostiziere 15 Milliarden Dollar Mehrumsatz, Moderna erwarte 18 Milliarden Dollar. AstraZeneca hingegen habe sich vertraglich gebunden, während  der Pandemie keinen Gewinn zu erzielen und verkaufe den Impfstoff zum Selbstkostenpreis. Tatsächlich gelte das AstraZeneca-Vakzin global mit Abstand als das kostengünstigste und sei damit auch für Entwicklungsländer erschwinglich. Bei einer ähnlich hohen Bepreisung seines Impfstoffes hätte AstraZeneca nach Schätzungen mehr als 20 Milliarden Pfund einnehmen können.

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