Keep the G8 PROMISE to Africa
Wir können noch immer die Generation sein, die extreme Armut in Afrika in die Geschichtsbücher verbannt. Wenn wir zusammenarbeiten.
Der Gipfel von Gleneagles im Jahr 2005 bildete einen Wendepunkt für alle, denen die Zukunft Afrikas ein Anliegen ist. Es war ein Zeitpunkt, an dem die Staats- und Regierungschefs der G8 innehielten und erkannten, dass die Probleme Afrikas uns alle betreffen; dass die Zukunft Afrikas in unser aller Interesse ist; und dass wahre Partnerschaft erfordert, dafür zu sorgen, alles in unserer Macht stehende für die Gestaltung dieser Zukunft zu tun. Dazu ist eine Form der Partnerschaft notwendig, die wir bislang nicht gewöhnt sind. Eine Partnerschaft, die aufbaut auf Ehrlichkeit, was die Herausforderungen betrifft, Realismus, was die erforderlichen Lösungen betrifft, und gegenseitiger Rechenschaftspflicht in Bezug auf deren Umsetzung.
Seit der Unterzeichnung der Millenniums-Entwicklungsziele im Jahr 2000 häufen sich die Berichte über die Herausforderungen. Die Lösungen haben sich bewährt – auf der Mikro-Ebene zeigt sich immer klarer was funktioniert, was nicht und was möglich ist. Doch nun kommt es darauf an, die Größenordnung dieser Lösungen auszuweiten. Und an diesem Punkt kommt die Rechenschaftspflicht ins Spiel. Ohne sie wird alles, was wir bisher unternommen haben, zu einer Aneinanderreihung ehrgeiziger Rhetorik und interessanter Fallstudien. Insgesamt aber bleibt alles beim Alten.