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Deutschland und Gesundheit Während seiner G8-Präsidentschaft hat Deutschland einen besonderen Schwerpunkt auf Gesundheitsfragen gelegt. Der Gipfel von Heiligendamm hat die Zusagen von Gleneagles bestätigt, unter anderem HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria zu bekämpfen und die medizinische Grundversorgung für Kinder auszubauen. Auf dem Gipfel wurden 60 Mrd. US-Dollar für Gesundheitsausgaben zugesagt. Allerdings war diese Zusage schwach. Sie sah weder ausreichend zusätzliche Mittel zum Erreichen der angegebenen Ziele vor, noch enthielt sie konkrete Zeitangaben. Auf dem nachfolgenden G8-Gipfel in Hokkaido legten die Staats-und Regierungschefs fest, dass diese Summe innerhalb von 5 Jahren aufgebracht werden soll. Angesichts der Tatsache, dass allein die USA in diesem Zeitraum 50 Mrd. US-Dollar (83 Prozent der gesamten Summe) bereitstellen werden, ist dies keine wirkliche Herausforderung für andere Geber wie Deutschland. Der Globale Fonds ist der größte Finanzierungsmechanismus zur Bekämpfung von HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria. Während seiner Wiederauffüllungskonferenz in Berlin im September 2007 ging Deutschland mit gutem Beispiel voran. Deutschland verdoppelte seinen Jahresbeitrag auf €200 Mio.
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