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Deutschland und Bildung 2007 hat Deutschland seine bilateralen Leistungen für Grundschulbildung auf jährlich €120 Mio. erhöht. Damit Deutschland seinen angemessenen Anteil an der Summe aufbringt, die zur Erreichung des Ziels Allgemeine Grundschulbildung in Afrika bis 2015 notwendig ist, muss die Summe nochmals erheblich gesteigert werden. Zumindest sollte Deutschland seinen angemessenen Anteil zur Schließung der Finanzierungslücke der FTI-Länder für 2008 beitragen. Dies bedeutet eine Erhöhung der Zusagen für Grundschulbildung in den 20 afrikanischen FTI-Ländern um €34 Mio. im Vergleich zum Haushaltsjahr 2007. Da in den nachfolgenden Jahren weitere Länder über FTI Unterstützung erhalten werden, wird der Finanzierungsbedarf über 2008 hinaus weiter ansteigen. Neben der bilateralen Unterstützung der FTI-Länder, sollte Deutschland auch seine Zuschüsse zu den beiden multilateralen Treuhänderfonds erhöhen: dem Education Program Development Fund und dem Catalytic Fund. Diese Fonds stellen zusätzliche Mittel zur Verfügung, damit neu hinzugekommene Länder ihre Pläne ausarbeiten und/oder kurzfristige Finanzlücken überbrücken können. Am Beispiel des Catalytic Fund lässt sich gut verdeutlichen, wie erfolgreiche Programme durch unzureichend eingehaltene Zusagen der Geber in ihrer Wirksamkeit gebremst werden: Deutschlands angemessener Beitrag für 2007 wären €32 Mio. gewesen. Die tatsächlichen Zahlungen beliefen sich jedoch auf nur €8,3 Mio.
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