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Unterstützung Afrikas steigt nicht schnell genug Berlin, 31. März. Die entwicklungspolitische Organisation ONE begrüßt die erhöhten Unterstützungsleistungen speziell an Afrika aber weist darauf hin, dass der Aufwuchs insbesondere angesichts der Finanzkrise nicht schnell genug verläuft. Nach der Veröffentlichung der Zahlen zur Höhe der Entwicklungshilfe im Jahr 2008 durch den Entwicklungshilfeausschuss (DAC) bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) analysierte ONE speziell die Unterstützung für das subsaharische Afrika. Demnach stiegen die Ausgaben der DAC-Staaten für Entwicklungszusammenarbeit an Subsahara Afrika 2008 um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Chef von ONE in Deutschland, Tobias Kahler, wies darauf hin, dass die OECD-Zahlen das Ergebnis von Haushaltsentscheidungen aus dem Jahr 2007 sind. „Man hat damals schon die Notwendigkeiten gesehen. Angesichts der Finanzkrise muss jetzt eine noch stärkere Antwort auf die globale Herausforderung Armutsbekämpfung kommen, sonst macht die Finanzkrise die Erfolge der letzten Jahre zunichte. Die großen Summen verdecken außerdem das sehr unterschiedliche Verhalten der Geber: Großbritannien, die USA und Deutschland zeigen mit ihren Erhöhungen Weitsicht für globale Fragen. Die Entwicklungsministerin und die Bundeskanzlerin haben zudem bereits für das Jahr 2010 weitere dringend benötigte Erhöhungen angekündigt. Italiens Verhalten hingegen wird einem G8-Vorsitz kaum gerecht.“ HINWEIS: In der Anlage finden Sie ausführliche Darstellungen zu den Zahlungen der wichtigsten DAC-Staaten an die Länder Afrikas südlich der Sahara. |






