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Neue Weltwirtschaft braucht die Ärmsten Berlin, 22. Februar. Das heutige Koordinierungstreffen europäischer Regierungschefs zum bevorstehenden Londoner G20-Gipfel im Kanzleramt endete mit expliziten Bezugnahmen auf die Situation der ärmsten Länder. Die Schlussfolgerungen des Vorsitzes erkennen an, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise weit reichende Auswirkungen auf die Entwicklungsländer haben wird. Die anwesenden Regierungschefs erneuerten ihr Bekenntnis zu den Millennium-Entwicklungszielen. Diese seien fester Bestandteil einer nachhaltigen Wirtschaftsordnung. Tobias Kahler, Deutschlanddirektor der entwicklungspolitischen Organisation ONE kommentierte: „Wir begrüßen diese Zusicherungen aber wir brauchen konkrete Schritte. Es ist im Interesse Europas jetzt antizyklische Investitionen im Nachbarkontinent Afrika anzustoßen. Den ärmsten Ländern muss Mitspracherecht in den internationalen Finanzinstitutionen gegeben werden und wir brauchen eine greifbare, kohärente Politik für eine gerechtere Welthandelspolitik.“ Die Europäische Union war erst kürzlich dafür kritisiert worden, dass sie Subventionen für Agrarexporte in Entwicklungsländer wieder eingeführt hatte. |






