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ONE begrüßt Obamas Zusagen und die Aufforderung an reiche Nationen im Kampf gegen Armut

Bill Frist lobt Plan des neuen US-Präsidenten für Menschenwürde und die Ärmsten der Welt

Berlin, 21. Januar. Die entwicklungspolitische Lobby- und Kampagnenorganisation ONE begrüßt die Erneuerung der Zusage Barack Obamas an die ärmsten Menschen der Welt während seiner Amtseinführung am gestrigen Abend.

Senator Bill Frist, ehemaliger Fraktionschef der US-Republikaner und Co-Vorsitzender von ONEs parteiübergreifender Wahlinitiative ONE Vote ’08 sagte in einer ersten Reaktion auf Obamas Rede: „Während Millionen von Augenpaaren auf ihn gerichtet waren hat Präsident Obama deutlich gemacht, dass er mithelfen will, die Welt dabei anzuführen, extreme Armut und vermeidbare Krankheiten auf der Welt zu beenden. Das sind nicht bloß Worte in einer Rede. Dies ist eine Selbstverpflichtung Amerikas an die Welt.“

Obama erneuerte gestern sein Versprechen mit den Worten: „Den Menschen der armen Nationen versprechen wir Hilfe, damit ihre Höfe aufblühen und sauberes Wasser fließt.“ Und an die Adresse von Ländern wie Deutschland fügte er hinzu: „Den Nationen, die wie unsere relativen Wohlstand genießen, sagen wir, dass wir nicht länger teilnahmslos gegenüber dem Leid jenseits unserer Grenzen sein können.“

Mehr als 100.000 Menschen hatten eine Online-Petition von ONE unterzeichnet in der Obama gebeten wurde, die Bedeutung des Kampfes gegen extreme Armut in seiner Antrittsrede anzusprechen.

Während seines Wahlkampfes hatte Obama zugesagt, US-Gelder für Entwicklungszusammenarbeit zu verdoppeln und medizinische Grundversorgung, Nahrung und Bildung in den am wenigsten entwickelten Ländern zur Priorität zu machen. Seine Vorstellungen zu HIV/Aids, Hungerbekämpfung, Gesundheit von Müttern, Grundschulbildung und Wasserversorgung sehen Sie unter: http://one.org/de/news/?p=115.

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