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Dank an Politiker – und Mahnung Versprechen zu halten Katja Riemann und ONE übergeben hunderte Dankesunterschriften an Volker Kauder und Peter Struck Berlin, 18. Dezember. Das gibt es selten: Dank in der Politik. Aber hunderte Unterstützer der entwicklungspolitischen Organisation ONE sowie zahlreiche Persönlichkeiten wie Günter Grass, die Fantastischen Vier, Campino oder Benno Fürmann dankten heute für die Erhöhung des Entwicklungshilfeetats um 800 Millionen Euro – und drängen, gegebene Versprechen zu halten. Katja Riemann überreichte heute im Bundestag den Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU und SPD, Volker Kauder und Peter Struck, eine Dankeskarte mit hunderten bekannten und weniger bekannten Namen und sagte: „Politiker, die etwas richtig machen, werden selten gelobt. Und die Ärmsten der Welt stehen selten im Mittelpunkt. Beides muss sich ändern. Deswegen stehen wir heute hier. Wir danken allen Parlamentariern, die sich für den Kampf gegen extreme Armut einsetzen. Dies ist keine Frage von links oder rechts, sondern von richtig oder falsch! Wir möchten die Politik ermutigen, gerade in diesen schwierigen Zeiten noch mehr zu tun, um die Versprechen an die Ärmsten der Welt zu halten.“ „Am 28. November hatte der Bundestag den Haushalt für 2009 verabschiedet und dabei 800 Millionen Euro zusätzlich für die Bekämpfung extremer Armut bereit gestellt. Noch im April hatten über 40 Prominente in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin eine deutliche Erhöhung der Entwicklungshilfegelder gefordert. Denn Deutschland hat international das Versprechen gegeben, diesen Posten bis 2010 auf mindesten 0,51 Prozent seines Bruttonationaleinkommens zu steigern. Erfolgreiche Entwicklungszusammenarbeit hat die Zahl der Menschen, die in Afrika lebensrettende Aids-Medikation erhalten, von 50.000 im Jahr 2002 auf über zwei Millionen im Jahr 2007 katapultiert. Sie hat auch dazu beigetragen, dass in Afrika seit 1999 über 34 Millionen Kinder zusätzlich eingeschult wurden. Mit 800 Millionen Euro kann man z.B. 180 Millionen Moskitonetze zum Schutz vor Malaria verteilen oder 5,5 Millionen Aids-Patienten ein Jahr lang mit lebensrettenden Medikamenten behandeln. Prominente Unterzeichner des Dankes- und Aufforderungsschreibens sind: |






