Hilf mit, die Ärmsten zu schützen

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Vergangenes Jahr gab sich die Welt ein großes Versprechen: extreme Armut bis 2030 beenden. Damit dieses Versprechen wahr wird, muss die Entwicklungshilfe wirklich bei den Ärmsten der Armen ankommen.
 
Doch tatsächlich ist der Anteil der Entwicklungshilfe für die ärmsten Länder auf dem niedrigsten Stand seit 10 Jahren.
 
Viele Regierungen müssen angesichts großer internationaler Probleme – von der Flüchtlingskrise bis zum globalen Terrorismus – sehr schwierige Haushaltsentscheidungen treffen. Das wissen wir. Die Antwort kann allerdings nicht sein, die Mittel für Entwicklung zu plündern. Das wäre ungerecht – und zu kurz gedacht.
 
Die europäischen Regierungen müssen den Flüchtlingen helfen und deren Rechte wahren, aber das kann nicht auf Kosten der ärmsten Menschen der Welt geschehen. Während einige Regierungen, darunter auch die Bundesregierung, ihrer Verantwortung sowohl gegenüber Menschen auf der Flucht als auch gegenüber Menschen in extremer Armut weitestgehend gerecht werden, spielen manche Regierungen ein tödliches Spiel. Sie ziehen lebensrettende Entwicklungshilfe von den ärmsten Ländern ab, um die Kosten der Flüchtlingskrise in ihren Ländern zu finanzieren.
 
Angesichts dieser Bedrohung hat sich ONE mit vielen starken Organisationen zusammengeschlossen, wie beispielsweise Save the Children, Oxfam, Global Citizen, CONCORD, BOND, Dóchas und Eurodad. Zusammen fordern wir die Staats- und Regierungschefs auf, ihre Entscheidungen zur Entwicklungshilfe in den kommenden Monaten genau zu bedenken. Ihre Beschlüsse dürfen nicht zu einer schlechteren Gesundheitsversorgung und weniger Bildungschancen für die Ärmsten Menschen führen.
 
Fordere die europäischen Staats- und Regierungschefs auf, Flüchtlingen zu helfen, und sicherzustellen, dass Entwicklungsgelder auch tatsächlich für Entwicklungspolitik und insbesondere für die Ärmsten der Armen eingesetzt werden.

Staats- und Regierungschefs,

bitte helfen Sie den Flüchtlingen, die zu uns kommen, ohne dass darunter die weltweit Ärmsten leiden. Entwicklungsgelder müssen gegen extreme Armut eingesetzt werden und vor allem jenen Ländern und Menschen zu Gute kommen, die am wenigsten haben.

Fordere Staats- und Regierungschefs auf, den Globalen Fonds gegen Aids, TB und Malaria zu priorisieren

Niemand sollte an einer vermeidbaren oder behandelbaren Krankheit sterben müssen – egal wo er lebt.

Der Globale Fonds gegen Aids, Tuberkulose und Malaria war entscheidend bei der Eindämmung von Aids. Seit 2002 hat er über 17 Millionen Menschen das Leben gerettet. In den kommenden drei Jahren könnte er weitere Millionen von Menschenleben retten. Aber nur, wenn unsere Staats- und Regierungschefs ihre Unterstützung für den Globalen Fonds aufstocken.

Mädchen und Frauen in Afrika haben ein dreimal so hohes Ansteckungsrisiko wie Jungen und Männer. Sie sind besonders gefährdet, wenn wir nicht rasch handeln.

Deshalb: Fordere die Politik auf, den Globalen Fonds jetzt zu unterstützen.

Mit mach

Mach dich stark für Mädchen und Frauen weltweit

Armut ist sexistisch. Solange Mädchen und Frauen nicht ihr volles Potential entfalten, werden wir die Armut nicht beenden. Ob sozial, wirtschaftlich oder rechtlich – Mädchen und Frauen in den ärmsten Ländern sind extrem benachteiligt.

Es ist Zeit zu handeln.

Für das Mädchen, das nicht zur Schule gehen darf oder zur Ehe gezwungen wird. Für die Mutter, die bei der Geburt ihr Leben riskiert. Für die Bäuerin, die das Land nicht besitzen darf, auf dem sie arbeitet.

Weltweit zeigen Mädchen und Frauen ihre Stärke und kämpfen gegen Ungerechtigkeit. Trotz der Hürden erreichen sie Unglaubliches. Setz dich mit deiner Stimme dafür ein, dass diese ungerechten Hürden verschwinden.

Mit mach

LUST AUF MEHR?

Online-Petitionen sind für dich nicht genug? Du kannst eine Menge mehr tun. Wir helfen dir gerne mit Infos, praktischen Tipps und Materialien. Registriere dich einfach und unverbindlich als ONE-Volunteer. Wir melden uns dann bei dir, damit du schnell und einfach loslegen kannst.

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Jetzt mitmachen und extreme Armut bekämpfen

ONE kämpft gegen extreme Armut, Hunger und vermeidbare Krankheiten, vor allem in Afrika. Du kannst ONE mit deinem Namen unterstützen. Mitmachen ist kostenlos, aber nicht umsonst – denn mit vereinten Kräften können wir der extremen Armut etwas entgegensetzen und den Ärmsten der Armen Gehör verschaffen.